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Wie viel sprachliche Geschlechter­neutralität verträgt sich mit der Schutzbedürftigkeit von Müttern und Kindern und wie können die Bedürfnisse von Personen mit trans*, queerer, non-binärer oder inter*-Identität angemessen berücksichtigt werden? 

Die Sprache ist das kulturelle Werkzeug, mit dem Menschen kommunizieren (Malzahn, 2020). Mit der Sprache werden die Haltungen, Einstellungen und Überzeugungen einer Gesellschaft transportiert. Mit Sprache wird aber auch Wirklichkeit hergestellt und beim Empfänger oder der Empfängerin werden Emotionen ausgelöst (Rummer & Engelkamp, 2000). In diesem Bewusstsein suchen Hebammen in ihrer Arbeit zunehmend andere Worte für tradierte, aber wertende oder gewaltvolle Begriffe wie »Presswehen«, »Milcheinschuss«, »Blasensprengung« und »Austreibungsphase«. Eine achtsame Sprache gegenüber werdenden Eltern und Familien soll Ängsten und negativen Bewertungen entgegenwirken und Vertrauen auf ihre Fähigkeiten vermitteln.

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