Das Angebot des Schwangerschaftskurses für geflüchtete Frauen aus der Ukraine wird von den Teilnehmerinnen dankend angenommen. Fotos: © Melanie Marwitz
Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine muss sich auch die Geburtshilfe und Hebammenarbeit in Deutschland mit der Situation schwangerer, gebärender und postpartaler geflüchteter Frauen aus der Ukraine auseinandersetzen. Um ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, hat eine Initiative aus der Lehre mit intensiver Beteiligung einer Studierenden und Engagement aus dem Dozierendenkreis an der Katholischen Stiftungshochschule München einen Geburtsvorbereitungskurs für geflüchtete Frauen aus der Ukraine angeboten.
München hatte in den Sommermonaten 2022 nach Schätzungen des Sozialreferats bis zu 15.000 Menschen aus der Ukraine aufgenommen (Anlauf, 2022). Offizielle Zahlen des Jobcenters belaufen sich auf knapp 6.000 Menschen über 16 Jahren. Vier Fünftel der im Jobcenter gemeldeten Ukrainer:innen sind Frauen. Die Zahl der in den Betreuungsbogen der Hebammen fallenden Menschen lässt sich jedoch nur schätzen, denn offizielle Erfassungen gibt es aktuell nicht.
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