Wenn Schwangere schlecht schlafen oder gar Atemaussetzer haben, kann es beim Kind zu Auswirkungen auf die genetische Struktur kommen. Foto: © Olga/stock.adobe.com
Viele Schwangere erleben ihren Schlaf als nicht so erholsam – und das nicht nur in den letzten Wochen vor der Geburt. Das macht ihnen im Alltag zu schaffen, doch gibt es auch Auswirkungen auf das Ungeborene?
In dem 2018 erschienenen Buch »Die übermüdete Gesellschaft« beschreibt Prof. Dr. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité, ausführlich die Formen chronischer Schlafstörungen, ihre Ursachen und die zur Verfügung stehenden Therapien. Wenig verwunderlich wird auch eine Schwangerschaft als möglicher »Schlafgefährder« angesprochen, da die Nachtruhe durch eine ungewohnte Körperlage, vermehrtes Wasserlassen, die Bewegungen des Kindes oder unruhige Beine beeinträchtigt werden kann. Weniger bekannt scheint die kurze Anmerkung, dass eine Schlafapnoe der Mutter möglicherweise zu verkürzten Telomeren beim Neugeborenen führt.
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