Schematische Darstellung plazentarer Zotten und der Invasion extravillöser Trophoblastzellen im ersten Trimenon der Schwangerschaft (modifiziert nach Huppertz et al. 2014): Bis zum Ende des ersten Trimenons kommt es nur zu einem Plasmastrom in den intervillösen Raum, da Zellhaufen von endovaskulären Trophoblastzellen ein Einströmen maternaler Blutzellen verhindern. Endoglanduläre Trophoblastzellen invadieren in uterine Drüsen und eröffnen auch diese Drüsen hin zum intervillösen Raum. Dies ermöglicht eine histiotrophe Ernährung des Embryos vor dem Einsetzen der Durchblutung der Plazenta mit maternalem Blut, das dann eine hämotrophe Ernährung des Föten sicherstellt. Durch die Blockade der Spiralarterien kommt es im ersten Trimenon zu einem Sauerstoffgradienten zwischen maternalen Geweben und Plazenta, der erst zu Beginn des zweiten Trimenons mit der hämotrophen Ernährung ausgeglichen wird. Abbildung: Archiv Prof. Dr. Berthold Huppertz
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