In den Siebzigern begann ein Trend, die Geburt willkürlich medikamentös einzuleiten, um den Einsatz des Personals in der Klinik besser planen zu können. Geburtshelfer – damals fast ausschließlich Männer – lieferten dazu »fachliche« Argumente. So schrieb 1977 der Leiter der Arbeitsgruppe »Die Frau in der Luft- und Raumfahrt«, Dr. med. Mutke: »Die bei uns 1962 einsetzende Beschäftigung mit gynäkologischen Problemen in der Luftfahrt warf eine Vielzahl von Fragen auf. (…) Es galt zu prüfen, ob ärztliches Eingreifen in den spontanen Schwangerschafts- und Geburtsablauf als präventive Maßnahme den Eintritt in unnötiger und vermeidbarer Komplikationen verhindern könne. Das bisher gültige Konzept des
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