Illustration: © Birgit Heimbach

In den Siebzigern begann ein Trend, die Geburt willkürlich medikamentös einzuleiten, um den Einsatz des Personals in der Klinik besser planen zu können. Geburtshelfer – damals fast ausschließlich Männer – lieferten dazu »fachliche« Argumente. So schrieb 1977 der Leiter der Arbeitsgruppe »Die Frau in der Luft- und Raumfahrt«, Dr. med. Mutke: »Die bei uns 1962 einsetzende Beschäftigung mit gynäkologischen Problemen in der Luftfahrt warf eine Vielzahl von Fragen auf. (…) Es galt zu prüfen, ob ärztliches Eingreifen in den spontanen Schwangerschafts- und Geburtsablauf als präventive Maßnahme den Eintritt in unnötiger und vermeidbarer Komplikationen verhindern könne. Das bisher gültige Konzept des

Jetzt weiterlesen mit DHZ+

dhz-badge 1,- Euro für 4 Wochen

  • freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
  • inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
  • Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
  • jederzeit kündbar