Künstliche Intelligenz (KI) war Ende der 2020er Jahre zur Alltagsbegleiterin geworden und machte vieles einfacher. Sie machte medizinische Diagnosen sicherer, auch in der Schwangerenvorsorge und Geburtshilfe. Es gab die ersten KIs, um verstorbene Menschen als Bot »wiederzubeleben«. Anfangs wurde noch darüber diskutiert, ob es ethisch vertretbar sei. In der EU wurde verboten, Bots Verstorbener zu erstellen und mit ihnen zu chatten, um ihre Persönlichkeitsrechte zu schützen und um einen betrügerischen Missbrauch der Daten zu verhindern. Aber dann klagten einige Verzweifelte auf die Wiederherstellung der Bots ihrer verstorbenen Lebenspartner:innen und Familienangehörigen. Schließlich erließ das EU-Parlament ein Gesetz, dass Bots von nahen Angehörigen unter strengen Auflagen und mit einer zeitlichen Limitierung von 100 Jahren nach dem Geburtstag der Verstorbenen weiter genutzt werden durften.
Jetzt weiterlesen mit DHZ+
1,- Euro für 4 Wochen
- freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
- inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
- Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
- jederzeit kündbar

