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Digitale Information und Kommunikation zu nutzen, ist auch Hebammen und (werdenden) Eltern nicht mehr fremd. Aber wohin führt es, wenn Apps den direkten Kontakt ersetzen? Eine kritische Reflexion. 

Eine Frau in der 24. Schwangerschaftswoche sitzt mit mir in der Hebammensprechstunde. Ihre Schwangeren-App hat sie in die Sorge geführt, wie ihr Damm unter der Geburt unversehrt bleiben kann. Sie fragt sich, ob sie sich ein EPI-NO zur mechanischen Dehnung des Dammes kaufen soll, ihre App hat ihr das ans Herz gelegt.

Eine andere Schwangere bat ihren Mann, ob er mit ihr noch eine Runde rausgeht, sie habe nach Auskunft ihrer App ihre 10.000 Schritte noch nicht geschafft. Auch der »digitale Mutterpass« ist ein Thema bei den Frauen, die ich begleite.

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