Die Zahl der Frühgeburten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gesunken. Foto: © ATRPhoto/stock.adobe.com

Der Anteil der Frühgeburten in Deutschland ist erneut zurückgegangen. Nach aktuellen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) lag er 2024 bei 6 % – dem niedrigsten Wert seit 2017. Im Vorjahr waren es noch 6,2 %.

Insgesamt registrierte die Krankenkasse im vergangenen Jahr rund 104.000 Geburten unter ihren Versicherten, davon 6.300 Frühgeburten.

TK-Vorstand Jens Baas sprach von einer erfreulichen Entwicklung: »Möglicherweise zeigen die vielfältigen Anstrengungen im Gesundheitswesen Wirkung, seit die Bundesregierung 2016 das Nationale Gesundheitsziel ›Gesundheit rund um die Geburt‹ ausgerufen hat.« Ziel sei es, eine gesunde Schwangerschaft zu fördern.

Die Ursachen für Frühgeburten sind vielfältig. Zu den Risikofaktoren zählen Infektionen der Mutter, Bluthochdruck, psychische Belastungen, Unter- oder Übergewicht sowie Rauchen und Alkoholkonsum. Frühgeborene Kinder haben im Vergleich zu reif geborenen Babys häufiger gesundheitliche Probleme – etwa mit Atmung, Augen, Ohren und der Entwicklung.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 14.11.2025 ∙ DHZ