Die evidenzbasierte Umsetzung der vaginal-operativen Geburtshilfe erfordert umfassendes fachpraktische Können und umsichtiges individuelles Handeln. Foto: © Tamas/stock.adobe.com
Seit November 2023 ist die aktuelle S2k-Leitlinie »Vaginal-operative Geburtshilfe« verfügbar. Sie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) herausgegeben. Die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft war, neben anderen Fachgesellschaften, an der Erstellung beteiligt. Was ist ihr Fokus und welche konkreten Handlungsempfehlungen gibt sie für die Geburtshilfe?
Die S2k-Leitlinie (AWMF, 2023) umfasst Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion vaginal-operativer Geburten sowie Voraussetzungen für eine vaginal-operative Geburt. Dazu kommen die Themen Aufklärung, Indikationen, Kontraindiktionen, Klassifikation, Wahl des Instruments sowie die praktische Durchführung. Ergänzend werden die Themen Antbiotikaprophylaxe, mütterliche und kindliche Komplikationen sowie nachgeburtliche Untersuchungen aufgegriffen. Empfehlungen werden zudem zur Dokumentation, zu juristischen Gesichtspunkten, zur Nachbesprechung sowie zu Training und Simulation ausgesprochen.
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