Abbildung 1: Reproduktion einer Plakataktion aus der Stadt Milwaukee, Wisconsin (USA), mit der das Bed-Sharing verhindert und die SIDS-Rate reduziert werden soll. Das Plakat zeigt ein Baby und ein Schlachtermesser im elterlichen Bett, überschrieben mit dem Satz: „Your baby sleeping with you can be just as dangerous“. Manch einer bezweifelt den Erfolg solcher Plakate. Zeichnung: © Birgit Heimbach

EpidemiologInnen, wie Prof. Dr. Mechtild Vennemann vom Institut für Rechtsmedizin in Münster, und einige ihrer internationalen KollegInnen, darunter Robert Carpenter, sind gegen das Bed-Sharing mit Blick auf das Risiko am Plötzlichen Kindstod (SIDS) zu versterben. Aufgrund von Statistiken verurteilen sie das Schlafen im gemeinsamen Bett. Dagegen gibt es unter AnthropologInnen, die das Schlafverhalten qualitativ erforschen, eine andere Sichtweise: Man solle nichts generell verbieten, sondern dem Einzelfall entsprechend beraten.

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