Prof. Dr. Christiane Schwarz

hat bis 2008 in der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe gearbeitet. 1992 gründete sie zusammen mit einer Kollegin das Geburtshaus in Hildesheim. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten promovierte sie 2015 an der Universität Witten/Herdecke zum Thema Entscheidungshilfe bei Terminüberschreitung. Seit 2018 hat sie als Professorin den Lehrstuhl für Hebammenwissenschaft an der Universität zu Lübeck inne; hier leitet sie den Fachbereich Hebammenwissenschaft mit dem dualen Bachelorstudiengang und verschiedenen Qualifizierungs- und Forschungsaktivitäten. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel und bietet regelmäßig Fortbildungen zur evidenzbasierten Hebammenarbeit und zu verschiedenen Praxisthemen an. Zusammen mit Katja Stahl gibt sie im Elwin Staude Verlag die Buchreihe »Evidenz & Praxis« heraus.

Beiträge in der DHZ

Europäischer Kongress »Intrapartale Betreuung«

»Als Team besser zusammenfinden«

Der European Intrapartum Care Congress (ECIC) fand Ende März 2025 in Madrid statt. Alle zwei Jahre treffen sich in diesem Rahmen Fachleute aus Geburtsmedizin, Hebammenwesen und Neonatologie, um gemein...
Von | DHZ 02/2025

Wie geht es dem Ungeborenen?

Die Methoden, um die fetale Herzaktion zu erfassen, sind vielfältig. Doch für eine evidenzbasierte Anwendung sind die Studien entweder zu alt oder die Datenlage ist zu schlecht. Drei aktuelle Leitlini...
Interview mit Sonja Messer

Doula: Stütze oder Konkurrenz?

Schwerpunkt der Arbeit einer Doula ist der emotionale Beistand für die Gebärende. Können Hebammen und Doulas harmonisch zusammenarbeiten, sich sogar ergänzen und entlasten? Oder bedroht die...
Empfehlungen zur Auskultation mittels ISIA

Intelligent, strukturiert, intermittierend

Die intermittierende Auskultation steht in Deutschland, obwohl evidenzbasiert, immer noch auf Rang zwei hinter dem CTG. Dabei bietet sie gute Möglichkeiten der Überwachung des Kindes unter der...
Von | DHZ 09/2020

Herztöne hören

Sollen Hebammen in der Schwangerenvorsorge und während der Wehen die Herztöne des Kindes routinemäßig per CTG messen oder auskultieren? Dazu gibt es international verschiedene Empfehlungen,...

Evidenz als Standard?

Die Betreuung nach Evidenzen auszurichten, ist ein kontroverses Thema. Über Jahrhunderte weitergegebene Informationen zum Umgang mit bestimmten Situationen können veraltet und folglich nutzlos oder...
Von | DHZ 12/2018

Weisheit braucht Zeit

Durch die Republik geht ein Aufschrei: Der Gesundheitsminister hat die Akademisierung der Hebammenausbildung ausgerufen. Akademisierung? Was ist das? So wird nun in den sozialen Medien diskutiert....
Von | DHZ 11/2018
Schwangerenvorsorge in der Gruppe

Mehr Austausch, weniger Angst

Viele Schwangere sind durch die Vorsorgeuntersuchungen in Deutschland deutlich überversorgt. Dabei können Screenings zu falschen Diagnosen und überflüssigen Therapien führen. Gleichzeitig...
Von | DHZ 11/2018

Aller guten Dinge sind zehn

Auf dem Rückweg von einer anstrengenden Sitzung brauche ich Erholung fürs Gehirn – am besten etwas Belangloses. Was eignet sich da besser als Facebook? Niemand will was von mir. Was ich nicht...
Von | DHZ 10/2018

Bäume der Erkenntnis

Die Plazenta wird oft mit einem Baum verglichen: Die Nabelschnur erinnert an einen Stamm, die Wurzeln holen die Nährstoffe für das Kind aus der fruchtbaren Dezidua. Eine gelungene Analogie...
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