In winzigen Nischen im Brustgewebe sitzen Stammzellen und warten darauf, dass sie sich asymmetrisch in zwei verschiedene Tochter­zellen teilen: in eine neue Stammzelle und in eine Gewebezelle. Ein Großteil dieser unterschiedlich differenzierten Zellen gelangt in die Muttermilch. Zusätzlich werden über die Blutbahn auch die Blutstammzellen in die Milch befördert. Beim Stillen nimmt der Säugling alle auf, integriert sie in seine Organe und profitiert davon ein Leben lang.

Illustration: © Birgit Heimbach

Dass die Muttermilch Stammzellen enthält, ist erst gut zehn Jahre bekannt. Einige ForscherInnen haben sich darauf spezialisiert, ihre Besonderheiten zu untersuchen. Sie fanden heraus, dass gestillte Kinder dadurch lebenslang einen gesundheitlichen Vorteil haben. Ein faszinierender Blick in die Details.

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