Prof. Dr. Christiane Schwarz 12.01.2026 & 13.01.2026
Wie können Hebammen physiologische Geburtsverläufe fördern? Welche geburtshilflichen Interventionen sind wann sinnvoll – und welche sind grundsätzlich eher als kritisch zu betrachten? Und was sagt die Evidenz? In diesem Webinar setzen Sie sich mit der wissenschaftlichen Erlaubnis zum Nichtstun auseinander.
Gemeinsam mit der Hebamme und Professorin für Hebammenwissenschaft Christiane Schwarz werfen Sie einen kritischen Blick auf häufige geburtshilfliche Interventionen. Wie lassen sie sich nach aktuellen Kriterien beurteilen und im klinischen Kontext angemessen bewerten?
Um diese Frage beantworten zu können, geht die Referentin auf die Grundlagen der evidenzbasierten Betreuung sowie die Förderung der physiologischen Geburt ein und erarbeitet mit Ihnen eine Alternative zu Interventionskaskaden: die wissenschaftliche Erlaubnis zum Nichtstun. Grundlage für diesen Workshop sind evidenzbasierte Leitlinien zur Förderung der physiologischen Geburt. Ziel der Fortbildung ist es, dass Sie gängige Interventionen nach aktuellen Kriterien beurteilen sowie Interventionen in Ihrem klinischen Kontext bewerten können.
Das Webinar setzt sich aus Live-Präsentationen und dem Austausch in der Gruppe und in Kleingruppen zusammen. Die Fortbildung bietet mit einem abschließenden Multiple-Choice-Test die Möglichkeit, das Gelernte zu reflektieren. Alle Webinarunterlagen und wichtigen Links finden Sie auf der Lernplattform der Akademie www.staude-akademie.digital.
Sudden unexpected postnatal collapse (SUPC) ist ein seltener, aber hochkritischer Notfall, der bei zuvor gesunden Neugeborenen innerhalb der ersten Lebenswoche zu einem plötzlichen kardiorespiratorischen Kollaps führen kann. Da SUPC mit […]
Die Qualität der Praxisanleitung entscheidet maßgeblich über den Prüfungserfolg von Hebammenstudierenden – dies gilt auch für den komplexen Bereich der Wochenbettbetreuung. In diesem Webinar erhalten Sie fachlich fundierte Impulse, wie […]
Um mögliche Probleme im Geburtsverlauf frühzeitig zu identifizieren, müssen Hebammen und Geburtshelfer:innen den Geburtsverlauf im Blick behalten. Liegt noch ein normaler Verlauf vor oder müssen Maßnahmen getroffen werden? Das Partogramm […]
Die Schulterdystokie ist zwar eine seltene, aber von Geburtshelfer:innen gefürchtete Komplikation. Ziel der im letzten Jahr erschienenen S2k Leitlinie »Schulterdystokie«, ist es, die Prozesse zur individuellen Lösung der Schulterdystokie so […]
Es gibt viele Gelegenheiten und Gründe, das Gebären mit Hilfe von Medikamenten zu optimieren, und etliche Wirkstoffe, die dafür zur Verfügung stehen. Wehen werden von Geburtshelfer:innen oft als unregelmäßig oder […]
Welche Bedeutung hat die Beckenbeweglichkeit für eine schmerzfreie Schwangerschaft und einen physiologischen Geburtsverlauf? Und wie können Sie als Hebamme die Frauen unterstützen? In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie mit […]
Heutzutage ist es kaum mehr möglich, einfach »guter Hoffnung« ein Kind zu erwarten – zu stark ist der Drang nach Kontrolle und Absicherung. Kommt es im Rahmen einer pränataldiagnostischen Untersuchung […]
Eine klare und präzise Dokumentation ist die Grundlage eines sicheren Behandlungsablaufs und stellt sicher, dass der Behandlungsverlauf jederzeit für alle Beteiligten nachvollziehbar ist. Das gilt nicht nur für den Fall […]
Das Vermeiden, Erkennen und angemessene Versorgen von Geburtsverletzungen erfordert ein Verständnis der Verbindungen von Struktur- und Bewegungselemente. Sie stehen unter Zug und sind in ihrer Funktion integriert. Bei der Versorgung […]
Die Position der Gebärenden kann erheblichen Einfluss auf den Geburtsverlauf nehmen. In aufrechten und in Vierfüßler-Haltungen sind die Kontraktionen oft stärker, regelmäßiger und evtl. häufiger. Auch der Wehenschmerz kann durch […]
Der Tod gehört zum Leben – und somit auch in die Geburtshilfe. Zur Praxisanleitung angehender Hebammen gehört auch, ihnen zu vermitteln, wie sie der Ohnmacht und den Heftigkeiten bei Todesereignissen […]
Staude Akademie
Ob Einzel-Buchungen oder Team-Schulungen - Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr.