Die Frage nach dem »lebenswerten Leben« ist tief mit gesellschaftlichen Bildern verbunden. Foto: © westend61/imago-images
Die Ende September in Berlin stattgefundene Tagung des Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik und des Bündnisses #NoNIPT bot ein Spektrum an Reflexionen zum komplexen Thema der nicht-invasiven Pränataltests (NIPT). Ein Blick auf die ethische, gesellschaftliche und rechtliche Dimension, die sich – auch im Vortrag von Menschen mit Trisomie 21 – widerspiegelte.
Seit dem 1. Juli 2022 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) auf die Trisomien 13, 18 und 21. Der Finanzierungsbeschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist ein Paradigmenwechsel: Er öffnet die Tür zu einem allgemeinen kassenfinanzierten Screening auf das Downsyndrom. Welche Konsequenzen wird der umstrittene Beschluss für werdende Eltern, für Menschen mit Behinderung und für die Gesellschaft, in der wir leben, bringen? Was wird er für die Zukunft bedeuten? Und welche Regelungsbedarfe sind notwendig?
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