Prof. Dr. Michael Abou-Dakn ist Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof. Als Professor für Geburtsmedizin lehrt er am Studiengang Hebammenkunde der Evangelischen Hochschule Berlin.

Werbung in Fachzeitschriften und auf Tagungen dient einerseits der Information von Fachleuten, andererseits senkt sie für die NutzerInnen die Kosten für das Produkt oder die Veranstaltung. Es ist gut, dass Müttern, die nicht stillen möchten oder können, qualitativ hochwertige Muttermilchersatznahrung zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist das bloße Vorhandensein dieser Alternative zur Muttermilch eben auch eine Konkurrenz zur natürlichen und gesunden Ernährung des Kindes an der Brust. Werden Fachleute beeinflusst, wenn Formula beworben wird? Trägt Werbung zur schlechten Stillquote in Deutschland bei? Was darf wann und wie beworben werden, um auf der einen Seite das Stillen nicht zu beeinträchtigen und andererseits der Tatsache gerecht zu werden, dass es eine Alternative gibt?

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