Eine alte Fotoaufnahme zeigt Hanna Nagel vor einem Selbstporträt aus Öl. Sie meinte, sie sei eine bessere grafische Künstlerin. Reproduktion: Birgit Heimbach
Sie untersuchte zeichnend ihren Kinderwunsch, der mit dem Wunsch, der Sehnsucht, Künstlerin zu sein, kollidierte, und sie versuchte sich darüber klar zu werden, wie sie für sich Partnerschaft und reelle Möglichkeiten definierte. Sie reflektierte das Leben von Frauen in den späten 1920ern und engagierte sich mit ihren Bildern für eine Abschaffung des Paragrafen 218. Die Kunsthalle in Mannheim zeigt bis in die ersten Julitage Bilder von ihr.
»Geburt« (1931). Ein Offizier hebt aus einer Toten ein Neugeborenes heraus. Der Geburtsort scheint ein Ehebett zu sein. Hanna Nagel könnte angeprangert haben, dass Frauen dem Militär ein Kind zu schenken haben – unerheblich, ob sie dabei sterben könnten. Fotos: © VG Bild-Kunst/Reproduktion Birgit Heimbach
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