Die häufigsten Gründe für eine intensivmedizinische Überwachung oder Behandlung sind die schwangerschafts- assoziierten Erkrankungen und Komplikationen wie die (Prä-)Eklampsie, das HELLP-Syndrom, eine Fruchtwasserembolie oder die peripartale Hämorrhagie. Foto: © Sinuswelle/stock.adobe.com
Wie viele Schwangere und Wöchnerinnen werden auf der Intensivstation behandelt und wie häufig ist eine schwere Infektion oder die Sepsis der Verlegungsgrund? Zahlen und Daten sammelt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin im neuen DIVI-Schwangerenregister. Beteiligung ausdrücklich erwünscht.
Bis vor kurzem gab es in Deutschland keine verlässlichen Daten über die Häufigkeit und Ursachen einer intensivmedizinischen Betreuung von Schwangeren und postpartalen Patientinnen. Deshalb hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) das DIVI-Schwangerenregister entwickelt, das genau genommen »Die schwangere und postpartale Patientin auf der Intensivstation« heißt. Auf dem DIVI-Kongress, der Anfang Dezember 2022 stattfand, wurde es erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Federführend in der Erarbeitung war die Sektion Schock, die aus Kolleg:innen der Anästhesiologie, Chirurgie, Gynäkologie, Inneren Medizin, Neurologie, Neurochirurgie und Pädiatrie besteht.
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