Laktobazillen werden auch als Milchsäurebakterien bezeichnet und machen rund 70 % des vaginalen Mikrobioms aus. Foto: © Dr_Microbe/stock.adobe.com
Ein intaktes vaginales Mikrobiom ist für den Schwangerschaftsverlauf wichtig, doch hormonelle Veränderungen oder pathogene Einflüsse können sein physiologisches Gleichgewicht stören. Dann steigt das Risiko für Infektionen und Frühgeburtlichkeit.
Unter physiologischen Bedingungen stellt das vaginale Mikrobiom (VMB) eine Abwehr gegen pathogene Einflüsse. In verschieden Lebensphasen einer Frau ist es unterschiedlich zusammengesetzt. Während der reproduktiven Zeit ist das Hormon Östrogen wichtig, da durch seinen Einfluss im Epithel der Vagina Substrate zur Ernährung des VMB bereitgestellt werden.
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