»Was würden Sie jungen Kolleginnen für ihren Einstieg in die Freiberuflichkeit empfehlen?«


Anke Wiemer,
 
Geschäftsführerin der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V. (QUAG)

Starte mit Freude und Engagement, bleibe immer neugierig und lerne von den Frauen und Familien, die du begleiten darfst. Engagiere dich für den Hebammenberuf und wirke gesellschaftlich an deinem Lebensort mit, auf sozialer oder politischer Ebene – in deiner Gemeinde oder im Stadtteil. Durch deine regelmäßige Präsenz lernt man dich und deine Arbeit als freiberufliche Hebamme gut kennen und sicher auch sehr schätzen.

Melanie Boß und Claudia Riegel, Hebamme und Geschäftsführerin des Geburtshauses Frankfurt

Neueinsteigerinnen empfehlen wir eine gute Vorbereitung und Vernetzung mit anderen Hebammen. Das fördert auf der einen Seite den Wissensaustausch und ermöglicht andererseits die Organisation von gegenseitigen Vertretungen. Holt euch Beratung, wie eine:n Steuerberater:in oder besucht Seminare, die euch dabei helfen, einen strukturierten Finanzplan aufzustellen. Aber denkt auch immer daran, dass es ganz normal ist, Fehler zu machen. Wir wünschen euch viel Spaß in der Freiberuflichkeit!

Christiane Bossong, Hebamme und organisatorische Leitung im Geburtshaus Idstein

Habt keine Angst vor dem Start in die Freiberuflichkeit! Sie ist selbstbestimmt und finanziell lukrativ. Sucht euch ein gut funktionierendes Team – eine Praxis oder ein Geburtshaus. Die Hebammen dort nehmen euch an die Hand und ihr werdet an alle grundlegenden Dinge herangeführt. Gemeinsam geht es leichter!

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