Plakat der Künstlerin Käthe Kollwitz von 1921, mit dem sie zur Frauenmilchspende aufrief, mit historischem Kühlschrank für Milchflaschen.

Fotos: © Birgit Heimbach

Das 5. Symposium der Frauenmilchbankinitiative fand am 1. und 2. November 2024 im Erikahaus auf dem Gelände des Uniklinikums Eppendorf in Hamburg statt. Vielfältige Vorträge zeigten, wie wichtig es ist, genügend Frauenmilch vor allem Frühgeborenen, aber auch anderen bedürftigen Säuglingen zur Verfügung stellen zu können.

Heiterkeit verbreitete gleich zu Beginn die erste Rede des zweitägigen Symposiums zum Leitthema »Frauenmilchbanken: Ressourcenkonflikt oder Megatrend«. Prof. Dr. Dominique Singer, Leiter der Sektion Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin im Zentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, erinnerte sich an die Gründung der Hamburger Frauenmilchbank 2017: Er musste entsprechend des Lebensmittelrechts ankreuzen, ob er beispielsweise »Hersteller« oder »Restaurantbetreiber« sei und deklarierte sich schließlich mit einem Kreuz als »Abpacker eines Naturproduktes«. Er erinnerte an die Euphorie der Gründerjahre auch anderer neuer Milchbanken in Deutschland, nachdem es lange Zeit kaum welche gab. 19 andere Banken gab es damals in Deutschland, inzwischen sind es 51.

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