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Betrachtet man die Daten zur Müttersterblichkeit weltweit, wird deutlich, dass das Wochenbett diesbezüglich eine riskante Zeit ist. In Deutschland gibt es noch keine Leitlinie für die evidenzbasierte Betreuung im Wochenbett. Doch Studienergebnisse weisen auf die Vorteile einer Eins-zu-eins-Betreuung durch Hebammen hin. Ein Blick auf die (internationale) Studienlage.

Die Wochenbettzeit beginnt direkt nach der Geburt und dauert bis zu sechs Wochen oder 42 Tage nach der Geburt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich dabei nicht nur um einen »kritischen Zeitraum« für Frauen, Neugeborene, Partner, Betreuungspersonen und Familien (WHO, 2022), sondern um eine Phase im Kontinuum von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, die am meisten vernachlässigt wird: »Most Neglected Phase« (WHO, 2024).

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