Die Sprache – auch das Nichtgesagte – prägt den Geburtsverlauf. Bei der Gebärenden sind alle Sinne offen dafür. Foto: © Esther Mauersberger

Wie Hebammen und GynäkologInnen mit den Frauen umgehen, wirkt sich auch darauf aus, wie diese ihre Schwangerschaft und Geburt erleben. Eine Studie untersucht anhand qualitativer Interviews mit jungen Müttern, ob sich mit einer besseren Kommunikation ein wirksames Instrument im Sinne der Salutogenese entwickeln kann.

Schwangerschaft und Geburt sind bedeutsame Ereignisse im Leben einer Frau und kennzeichnen den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Diese Zeit gestärkt und mit einem Gefühl des Stolzes zu erleben, unabhängig vom Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt, ist das Recht einer jeden Frau. Hebammen und GynäkologInnen sind in dieser Zeit enge Bezugspersonen. Ihre Kommunikation ist ein unmittelbares und wesentliches Instrument in der Betreuung, das auf das subjektive Erleben der Frauen einwirkt. Wie empfindsam die Frauen die Aussagen, Worte und Sätze wahrnehmen und wie verschiedenartig und weitläufig die Bedeutungs- und Wirkungskreise für sie sein können, sollte den Fachfrauen bewusst sein.

Wie können gerade in der Phase der Endo- und Exogestation – in der Zeit der neuen Monate vor und nach der Geburt – Worte von neu gewonnenen Vertrauenspersonen das Selbstbewusstsein und Sicherheitsgefühl stärken oder auch verunsichern und ängstigen? Das ist der Kern der Masterarbeit „Die Wirkung der Kommunikation von GynäkologInnen und Hebammen auf das Erleben von Schwangerschaft und Geburt“ im Studiengang Salutophysiologie für Hebammen an der Fachhochschule Salzburg. Weiter geht es auch um die Frage, wie die einzelnen Frauen unter diesem Einfluss der Worte ihr subjektives Erleben der Schwangerschaft und der Geburt bewerten. Erfahrungsgemäß berichten Frauen von spezifischen inneren Bildern, die positiv oder auch negativ geprägt sind und die sie zeitweilig begleitet haben. Die Frage für die Forschungsarbeit war, in welcher Form diese Bilder Auswirkungen auf das subjektive Erleben der Frauen haben, wie und wann sie sichtbar werden und ob sie direkt im Zusammenhang mit Worten von Hebammen und GynäkologInnen entstehen. Ein Anliegen war, auf die Wirkung simpler Worte hinzuweisen und auf die Bedeutsamkeit eines achtsamen Umgangs in der täglichen Kommunikation der GynäkologInnen und Hebammen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus soll die Forschungsarbeit einen Beitrag für ein besseres Verständnis der möglichen Zusammenhänge gestörter physiologischer Dynamiken und Aussagen der Fachkräfte leisten. Sie soll dafür sensibilisieren, was Worte bewirken können.

Forschungsstand und Methode

Die Literaturanalyse zeigt, dass nur wenige Studien zum Thema zu finden sind. Sie untersuchen meist nicht direkt das Empfinden der Frauen über die Kommunikation während der Schwangerschaft und der Geburt. Vielmehr geht es bislang um die Erfahrungen und das Wahrnehmen der Begegnungen mit Fachpersonal oder der Betreuung während der Schwangerschaft und der gesamten Zeit des Übergangs zum Mutterwerden (Elmir et al. 2010; Raine et al. 2009; Seefat-van Teeffelen et al. 2009; Tinkler & Quinney 1998). Einige Studien geben Aufschluss über die Auswirkungen der Kommunikation von Hebammen und ÄrztInnen mit schwangeren und gebärenden Frauen und behandeln in erster Linie das kommunikative Verhalten und die Interaktion (Berg et al. 1994; Berg & Dahlberg 1995; Rowe et al. 2001; Huhndorf & Kubela 2009). Nicht erforscht sind bisher die spezifischen, teils temporären, teils fortwährenden Veränderungen in der Gefühlswelt der Frauen, die durch Aussagen von GynäkologInnen und Hebammen ausgelöst werden. Innere Bilder oder Vorstellungen von Frauen im Zusammenhang mit Worten der betreuenden Berufsgruppen werden in den gesichteten Studien weder thematisiert noch untersucht.

Der qualitative Forschungsansatz der Studie „Die Wirkung der Kommunikation von GynäkologInnen und Hebammen auf das Erleben von Schwangerschaft und Geburt“ stellt die Wahrnehmungen und Empfindungen der Frauen ins Zentrum. Der Soziologe Philipp Mayring betont: „Subjektive Bedeutungen lassen sich nur schwer aus Beobachtungen ableiten. Man muss hier die Subjekte selbst zur Sprache kommen lassen.“ (Mayring 2002:66) Deshalb ist eine mündliche Befragung sinnvoll. Fünf Frauen wurden mittels eines halbstandardisierten Leitfaden-Interviews in einem Zeitraum zwischen vier Wochen und sechs Monaten nach der Geburt befragt. Die anschließende Auswertung erfolgte mithilfe der zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring.

Ergebnisse

Alle befragten Frauen sehen es als zweifellos bedeutend an, dass ihnen zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft und der Geburt Respekt entgegengebracht wird. Wenn dies ausbleibt, werden Unbehagen, Traurigkeit und Ärger ausgelöst. Zudem schildern alle interviewten Frauen ein grundlegendes Vertrauen in die Hebamme und deren Aussagen sowie in die Kompetenz und Risikobeurteilung der GynäkologInnen. Dennoch beschreiben alle Befragten gleichzeitig Unwohlsein und Misstrauen, wenn etwa der Grund bestimmter Untersuchungen für sie nicht ersichtlich ist und unkommentiert bleibt. Ebenso wird die Verlässlichkeit von Aussagen und deren Ehrlichkeit an mehreren Stellen hervorgehoben. Das zeigt, wie wichtig diese den befragten Frauen ist. Drei der fünf Befragten beschreiben negative Erfahrungen bezüglich der Ehrlichkeit und Verlässlichkeit und in diesem Zusammenhang ein Gefühl von Misstrauen und Enttäuschung.

Vier Frauen schildern, wie sie einerseits durch spezifische Aussagen, andererseits durch „Nichtssagen“ verunsichert, gehemmt, verärgert und verängstigt wurden – und wie sich diese Gefühle zu einer temporären Belastung entwickelten und Selbstzweifel auslösten. Alle Befragten sehen spezifische Aussagen der Hebammen als zentrales Element für die Stärkung des Selbstvertrauens sowie für Motivation und Zuversicht in der Schwangerschaft und während der Geburt. Die Frauen beschreiben aber auch einen negativen Einfluss bestimmter Aussagen der Hebamme auf den Geburtsfortschritt. Zwei der befragten Frauen beschreiben Aussagen der ÄrztInnen in der Schwangerschaft als Ursache für Angst- und Schuldgefühle, wodurch sie sich in ihrer Selbstbestimmung nachhaltig beeinträchtigt fühlten. Eine Frau berichtet: „… also sie hat wirklich wörtlich gesagt: ‚Denkst du denn immer, jetzt kommt die nächste Wehe?‘ Das war konkret die Fragestellung und ich hab gesagt: ‚Ja wir gucken schon immer auf die Uhr.‘ Und in dem Moment, als sie aus der Tür rausging … ging der Geburtsvorgang doch viel, viel schneller vonstatten. Obwohl sie gesagt hatte, der Muttermund sei erst wenige Zentimeter offen. Und sie hat gemeint, es dauert noch ein paar Stunden. Aber in dem Moment, wo ich den Kopf ausgeschalten hatte, nach dieser Frage, ging alles schneller und ich konnte mich besser drauf einstellen, wie die Phasen nacheinander ablaufen oder auch eben nicht.“

Eine Frau berichtet, was ihr Gynäkologe gesagt hatte: „Das war wirklich von ihm nur kommuniziert, dass man sich gar nicht genug absichern kann und wenn ich nicht in der Klinik entbinde, dann bin ich verantwortungslos und sorge nicht genug für das Wohl meines Kindes. Das war schon sehr verunsichernd … Ich hatte dadurch Angst, ins Geburtshaus zu gehen und habe mich dann eher auf die Kliniken fixiert. … Diese Skepsis und dieses Sicherheitsdenken von meinem ersten Gynäkologen haben, glaube ich, dazu geführt, dass ich komplett das erste Trimenon Angst hatte, es könnte was schief gehen.“

„Du lässt nicht los“

Vier der fünf befragten Frauen schildern innere Bilder, die im Gespräch mit GynäkologInnen und Hebammen entstanden sind und entweder verunsichernd und blockierend oder ermutigend und besänftigend wirkten. Zum Beispiel: „Während der Geburt hat mir die Hebamme Homöopathie angeboten. Ich sollte ein homöopathisches Mittel wählen aus fünf Stück und hab die Kastanie gezogen und dann meinte sie: ‚Weißt du, was das bedeutet? Du lässt nicht los. Du hältst das Kind fest‘. Und das war schon heftig und hat eigentlich dagegen gearbeitet bei mir.“ In einer anderen Situation sagte die Hebamme zu der Frau, sie sollte nicht herumlaufen und über einem Kissen stehen bleiben, damit ihr Kind nicht auf den Boden fällt: „Und dieses Bild, was sie gesagt hat, dass es so runterflutschen kann. Dann denk ich, das Kissen ist nicht genug. Also es flutscht runter und dann knallt es. Ich wollte nicht von der Höhe mein Kind so runterplumsen lassen. Das hat mich gehemmt.“ Eine Frau berichtet von Ultraschalluntersuchungen bei ihrer Gynäkologin: „Sie hat immer gesagt: ‚Naja, sie ist so grade am Rand.‘ Sie meinte die Werte wie Größe, Gewichtsschätzung und so weiter. Und da war meine Tochter halt immer so am Rand von den Normwerten … Und das fand ich unangenehm. Das hat mich dann immer kurz so verunsichert. Was soll das jetzt bedeuten? Dann ist doch alles okay?! Bei zwei oder drei Untersuchungen war das so. Und beim nächsten Mal fallen wir über den Rand und dann passiert irgendwas?“

Insgesamt drei der befragten Frauen stellten eine temporäre Verunsicherung fest, die mit einem vorübergehenden Unbehagen einherging. Das war auf bestimmte Aussagen zurückzuführen und konnte aufgrund unterschiedlicher Faktoren wieder abgemildert werden. Bei einer der interviewten Frauen wurde das grundlegende Selbstvertrauen gestört und konnte im weiteren Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt nicht wiederhergestellt werden. Eine andere befragte Frau bemerkte keine Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls – und demnach auch nicht des subjektiven Erlebens der Schwangerschaft und der Geburt. Zwar war sie nicht vollends zufrieden mit allen Aussagen von ÄrztInnen und Hebammen, hat diese aber aufgrund ihres persönlichen Sicherheitsgefühls und ihrer Intuition nicht als störend empfunden.

Diskussion und Empfehlungen

Worte und Aussagen werden einerseits abhängig von persönlichen Prägungen und Eigenschaften unterschiedlich aufgenommen. Andererseits können sie auch unabhängig davon eine Stärkung des Selbstvertrauens und des Sicherheitsgefühls bewirken sowie hemmende und hinderliche Auswirkungen zeigen. Teilweise beschreiben die Frauen Gefühle wie Verunsicherung, Angst, Ärger bis hin zu Schuldgefühlen und Selbstzweifeln, die durch Worte entstanden sind. Auch wenn nicht das Gleiche für alle gelten kann, bringt doch einen Teil der Frauen die Bewertung ihres subjektiven Erlebens mit der Kommunikation der GynäkologInnen und Hebammen in Verbindung Wie groß dieser Teil tatsächlich ist, lässt sich aufgrund der kleinen Forschung nicht sagen. Dennoch beschreiben die befragten Frauen durch scheinbar harmlose Aussagen eine starke Beeinträchtigung ihres persönlichen Sicherheitsgefühls. Dies spricht dafür, dass es sich wahrscheinlich auch über diese Untersuchung hinaus um eine große Zahl von Betroffenen handelt.

Der technische Fortschritt und standardisierte Abläufe in der Geburtshilfe bringen unzweifelhaft diverse Vorteile mit sich. Sie bergen aber gleichzeitig die Gefahr für die GeburtshelferInnen, das Beobachten und Zuhören zu verlernen. Letzteres stellt die Grundlage für eine ausführliche Anamnese dar und ist – neben dem Gewinn, die Sichtweise und das Empfinden der Frauen zu ergründen – eines der wichtigsten Instrumente, um in der Schwangerschaft und während der Geburt potenzielle Risiken zu erkennen. Umfängliches Zuhören ist eine Grundlage der Kommunikation. Um die Bedürfnisse der Frauen zu erkennen und sie mit ihren Geschichten und Gefühlen ins Zentrum stellen zu können, darf es keinesfalls verloren gehen.

Bei vielen Frauen steht im Nachhinein verständlicherweise die Dankbarkeit, ein gesundes Kind geboren zu haben, im Vordergrund. Die Erlebnisse, die ihnen in der Schwangerschaft und während der Geburt widerfahren sind, schieben sie deshalb oft in den Hintergrund. Erst mit einer erneuten Schwangerschaft werden sie wieder wachgerufen. Doch die seelischen Verletzungen, die unter anderem auf die Kommunikation zurückzuführen sind, manifestieren sich. Sie werden tabuisiert aus Furcht, nach außen hin keine Dankbarkeit zu zeigen

Vier der fünf befragten Frauen betonen immer wieder, es sei das Wichtigste, dass „alles gut lief“. Dennoch erzählen sie in den intensiven Gesprächen über das Erlebte immer wieder von ihren Enttäuschungen, Ärgernissen und Beeinflussungen. GeburtshelferInnen wissen um die psychosomatische Vorgänge und welche Auswirkungen der seelische Zustand der werdenden Mutter auch für ihr Kind haben kann. Deshalb sollten sie sich alle Bezugspunkte ins Bewusstsein rufen und intensivieren, die zu einem positiven Erleben von Schwangerschaft und Geburt beitragen können. Aus salutophysiologischer Sicht führt ein positives Erleben dieser unwiederbringlichen Zeit des Mutterwerdens zu einer starken Annäherung an den Gesundheitspol im „Gesundheits-Krankheits-Kontinuum“ nach Antonovsky und bildet eine starke Ressource für die Familie (Schmid 2011). Die Kommunikation stellt einen dieser Bezugspunkte dar. Es braucht neben dem Fort- und Weiterbildungsangebot der Berufsverbände entsprechende Einrichtungen und Ausbildungsprogramme, die sich mit der Kommunikation von GynäkologInnen und Hebammen in einem psychosomatischen Kontext auseinandersetzen.

Zusammenfassung

Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen die weitreichende Wirkung der Kommunikation, aber auch, wie ver­besserungs­würdig diese ist. Da primär Hebammen die psychosozialen Vertrauenspersonen der Schwangeren und Gebärenden sind, brauchen sie Kommunikations- und Betreuungsmodelle, die neben den technischen und datenorientierten Erhebungen den affektiven Empfindungen der Frauen gerecht werden. Das salutophysiologische Betreuungsmodell nach Schmid stellt ergänzend zu messbaren Daten die Frau und ihre sinnlichen und seelischen Wahrnehmungen ins Zentrum des Geschehens (Schmid 2011). Es beinhaltet vielfältige Hinweise und Strategien zur Kommunikation. Aus den Erzählungen der interviewten Frauen kristallisieren sich der Wunsch und die Notwendigkeit des Miteinbeziehens von affektivem und sinnlichem Erleben heraus. Dies bestätigt die Sinnhaftigkeit eines salutophysiologischen Konzepts.

Zitiervorlage
Literatur
Antonovsky A: Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. dgvt 1997

Berg M, Lundgren I, Hermansson E, Wahlberg V: Women‘s experience of the encounter with the midwife during childbirth. Midwifery 1996. (12) 1: 11–15

Berg M, Dahlberg K: A phenomenological study of women‘s experiences of complicated childbirth. Midwifery 1998. (14) 1: 23–29

Elmir R, Schmid V, Wilkes L, Jackson D: Women’s perceptions and experiences of a traumatic birth: a metaethnography. Journal of Advanced Nursing 2010. (66) 10: 2142–2153

Fraser DM: Women‘s perceptions of midwifery care: a longitudinal study to shape curriculum development. Birth 1999. (26) 2: 99–107

Huhndorf S, Kubela M: Jetzt ist die Hebamme nur für mich da. Deutsche Hebammen Zeitschrift 2013. 2: 66–69

Kaiser L: Die Wirkung der Kommunikation von GynäkologInnen und Hebammen auf das Erleben von Schwangerschaft und Geburt. Masterarbeit. Studiengang Salutophyiologie für Hebammen. Fachhochschule Salzburg 2015

Lorenz R: Salutogenese. Grundwissen für Psychologen, Mediziner, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler, 2. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag 2005

Mayring P: Einführung in die qualitative Sozialforschung. Eine Anleitung zu qualitativem Denken. 5. Auflage. Weinheim, Basel: Beltz 2002

Odent M: Es ist nicht egal, wie wir geboren werden. Risiko Kaiserschnitt. Düsseldorf/Zürich. Walter Verlag 2005

Raine R, Cartwright M, Richens Y, Mahamed Z, Smith D: A qualitative study of women’s experiences of communication in antenatal care: Identifying areas for action. Maternal and child health journal 2010. (14) 4: 590–599

Rosenberg MB: Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. 9. Auflage. Paderborn: Junfermann 2010

Rowe RE, Garcia J, Macfarlane AJ, Davidson LL: Improving communication between health professionals and women in maternity care: a structured review. Health Expectations 2002. (5) 1: 63–83

Schmid V: Schwangerschaft, Geburt und Mutterwerden. Ein salutogenetisches Betreuungsmodell. Hannover. Elwin Staude Verlag 2011

Seefat-van Teeffelen A, Nieuwenhuijze M, Korstjens I: Women want proactive psychosocial support from midwives during transition to motherhood: a qualitative study. Midwifery 2011. (27) 1: 122–127

Tinkler A, Deborah Q: Team midwifery: the influence of the midwife-woman relation- ship on women’s experiences and perceptions of maternity care. Journal of advanced nursing 1998. (28) 1: 30–35