Etwa 20–30 % der Normalbevölkerung sind Träger von Staphylokokkus aureus. Bei ihnen ist das Bakterium vor allem im Bereich des Nasenvorhofs, der Hände und des Perineums anzutreffen. Foto: © Matthias Stolt/stock.adobe.com

Obwohl Schwangere nicht als Risikogruppe für multiresistente Keime gelten, hat das Marienhaus Klinikum Mainz vor über zehn Jahren ein Screening bei Aufnahme eingeführt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Durch die frühzeitige Erkennung können bereits vor der Geburt eine Sanierung erreicht und weitere Transmissionen verhindert werden. 

Zu den relevantesten Infektionserregern in der Klinik generell wie auch in der Frauenheilkunde gehören die Bakterien Staphylokokkus aureus (S. aureus). Sie gelten einerseits als natürliche Bestandteile der Hautflora, also als normale Besiedler des gesunden, immunkompetenten Menschen. Zum anderen sind sie aber auch gefürchtete Erreger von Infektionen (KRINKO, 2014).

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