Foto: © Marco/stock.adobe.com

Wie erleben es Frauen, Mutter zu werden und welche Herausforderungen begegnen ihnen dabei? Eine Hebamme kann die Mutter auch psychosozial unterstützen – doch wann braucht es eine Familienhebamme? 

Übergänge bringen eine Neuorientierung mit sich. Sie sind mit Unsicherheiten und Anforderungen verbunden, die bewältigt werden müssen. Daher sind Übergänge immer auch potenzielle Krisen (Walther, 2013; Mozygemba, 2013). Ein Kind zu bekommen und damit Mutter zu werden ist eine der größten, weitreichendsten Lebensveränderungen und zugleich irreversibel – Jobs kann man kündigen, Partner:innen oder Wohnorte wechseln, Mutter bleibt man hingegen ein Leben lang. Dass dies eine psychosoziale Belastung darstellt, zeigt auch die Rate an postnatalen Depressionen und Angststörungen. Diese ist bei Müttern mit etwa 10 % signifikant höher als in der Allgemeinbevölkerung (Noe & Reck, 2021). 75 % der perinatalen Störungen treten nach der ersten Geburt auf (Rohde, 2014).

Jetzt weiterlesen mit DHZ+

dhz-badge 1,- Euro für 4 Wochen

  • freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
  • inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
  • Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
  • jederzeit kündbar