Abbildung 1: Formen der Ösophagusatresie und Häufigkeit Quelle: Illing, Kinderheilkunde für Hebammen, 7. Aufl. 2022, S. 158

Eine Ösophagusatresie ist recht selten, kann aber übersehen werden, wenn die Anzeichen nicht richtig gedeutet werden – mit fatalen Folgen für das Neugeborene. Je länger das Kind in den ersten Lebenstagen ernährt wird, desto mehr Nahrung gerät dabei in die Lunge. Die Operation der Speiseröhre musst nicht unmittelbar nach der Geburt erfolgen, aber spätestens nach 48 Stunden. Eine erfahrene Klinik ist zu empfehlen.

Es kommt immer wieder vor, dass selbst schwerwiegende Fehlbildungen bei Neugeborenen pränatal nicht bekannt sind und auch nach der Geburt nicht sofort auffallen. Dies führt dann zu späten und – gar nicht so selten – falschen Entscheidungen, die unnötige und oft sehr schädliche Folgen nach sich ziehen.

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