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Wenn Frauen nach der Geburt unter Postpartalen Depressionen oder Angststörungen leiden, kann sich das negativ auf die gesamte Familie auswirken. Viele dieser psychischen Probleme bleiben jedoch unerkannt und unbehandelt. Eine Studie aus Dresden zeigt, dass Familienhebammen diese Mütter gut unterstützen und ihnen die Suche nach Hilfsangeboten erleichtern können. 

Die Studie INVITE (INtimate partner VIolence care and Treatment prEferences) beschäftigt sich mit Präferenzen und Barrieren für Frauen, die nach der Geburt Beratungs- und Behandlungsangebote in Anspruch nehmen, insbesondere bei psychischer Belastung. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und hat in dem Zeitraum von November 2020 bis Oktober 2023 Teilnehmerinnen rekrutiert. Es wurden bereits über 4.000 Mütter, die in Dresden und Umgebung geboren haben, drei bis vier Monate nach der Geburt in einem etwa einstündigen standardisierten Telefoninterview befragt. Erhoben wurden unter anderem die körperliche Gesundheit von Mutter und Kind, das Geburtserleben, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Mutter sowie die Beratungs- und Behandlungspräferenzen. Um die Präferenzen für Angebote verschiedener Fachrichtungen im deutschen Versorgungssystem zu ermitteln, wurde ein selbst entwickelter Fragebogen eingesetzt (Seefeld et al., 2022).

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