Ist der Embryo elf Wochen alt, strömt erstmalig Blut aus den Spiralarterien in das Intervillosum und bildet kleine Seen um die winzigen Zotten (Chorion frondosum). Auf der Seite zum Uteruslumen ist die Chorionglatze (Chorion laeve) entstanden: Die Zotten sind durch oxidativen Stress verkümmert, weil die Spiralarterien dort nicht so stark verschlossen waren.
Illustration: © Birgit Heimbach
Obwohl die Plazenta für die Gesundheit des Kindes von enormer Bedeutung ist, liegt über ihre Physiologie und Pathologie noch Vieles im Dunkeln. Ein Überblick über den Aufbau und die Funktion dieses bedeutenden Organs zeigt, warum jede Störung langfristige Auswirkungen haben kann.
Eine gut funktionierende Plazenta ist für das Ungeborene essenziell – und zwar nicht nur für sein intrauterines Wachstum. Eine suboptimale intrauterine Versorgung kann auch für das spätere Leben des Kindes negative Auswirkungen haben wie Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, Übergewicht und sogar reproduktive und neurologische Erkrankungen.
Jetzt weiterlesen mit DHZ+
1,- Euro für 4 Wochen
- freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
- inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
- Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
- jederzeit kündbar

