Kathrin Ruff
Fr., 6. Juni 2025 | 9.00–14.30 Uhr
Wann muss die Rektusdiastase wieder geschlossen sein? Ist der Spalt zwischen den Bauchmuskeln noch normal? Können die Bauchmuskeln schon trainiert werden? Diese Fragen bekommen Hebammen oft gestellt – und sie können helfen, den Druck zu nehmen. Die innere Balance in Wochenbett und Rückbildungszeit zu fördern, ist genauso wichtig wie die Beachtung der muskulären Strukturen.
Bewegung ist wichtig, Entspannung auch! Hebammen können die Sensibilität für Kraft und Bewegung sowie innere Balance und Entspannung in der Betreuung fördern und eine neue Sichtweise für den veränderten Körper nach der Geburt legen. Die Zeit der »Rückbildung« kann so wundervoll für eine Welt der Körper(neu-)erfahrung und Wahrnehmung sein.
Die Rektusdiastase ist das Kernthema an diesem Tag. Deshalb geht der Blick in Richtung Bauchmuskulatur, insbesondere die tiefenstabilisierende Bauchmuskulatur. Beckenboden, Zwerchfell und umliegende Muskelgruppen werden ebenfalls berücksichtig – denn unsere Muskeln funktionieren nicht einzeln, sondern in der Zusammenarbeit.
Eine stabile Mitte (wieder) zu bekommen und die Kraft neu zu definieren, ist ein sinnvolles Ziel in der Begleitung nach der Geburt. Im Seminar werden theoretischer Input und praktische Übungen für die Einzelbetreuung im Wochenbett und die Leitung von Kursen mit der Sicht auf die Core-Aktivität vermittelt. Selbstwahrnehmung und Atemübungen runden das Seminar ab.
Buchempfehlungen der Referentin:
»Stabile Mitte« (N. Dörner) >> zum Buch
»Rektusdiastase vorbeugen und behandeln« (V. Wichers) >> zum Buch
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