Editorial

Von Anna Rockel-Loenhoff

Familienhebamme – von der Allrounderin zur Amtsperson

Seit dem 1. Januar 2012 ist das neue Kinderschutzgesetz in Kraft. Darin wird dargelegt, dass neben anderen Berufsgruppenangehörigen auch Hebammen beim Feststellen von Gefährdungen bei den...
Von Dr. Angelica Ensel

Das Einzigartige würdigen

Gebären und Geborenwerden ist in unserer Kultur von vielen Regelungen umgeben. Aus medizinethnologischer Sicht haben diese die Funktion, die mit dem Übergang verbundenen Ängste und Gefahren zu...

Titelthema: Geburtshilfe in der Klinik

Von Bettina Duesmann | DHZ 03/2012
Hebammenarbeit in der Uniklinik

Vom Glück in Grenzbereichen

Eine Hebamme am Universitätsklinikum Tübingen betrachtet die guten Seiten in ihrem Berufsalltag: das Glück des selbstbestimmten Gebärens, die gute Ausstattung, das interdisziplinäre Arbeiten und...
Von Prof. Dr. Christiane Schwarz | DHZ 03/2012

Unnötige Interventionen vermeiden

Kein Eingriff ohne Evidenz – dies sollte die Regel sein. Die Praxis sieht anders aus. Ein Beispiel, das zur Selbstreflexion anregt. Dieser Artikel ist nur in der kompletten ePaper-Ausgabe der...
Von Prof. Dr. Ralf L. Schild | DHZ 03/2012
Geburtseinleitung

Zurückhaltung geboten

Eine kritische Betrachtung der aktuellen Leitlinie „Vorgehen bei Terminüberschreitung und Übertragung“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)....
Von Doris Knorr | DHZ 03/2012

Entscheidungshilfe bei Terminüberschreitung

Ein Promotionsvorhaben an der Universität Witten/Herdecke hat zum Ziel, ein Entscheidungsmodell für Schwangere zu entwickeln, um sie zu einer informierten Entscheidung für oder gegen eine...
Von Dr. med. Alexander Puhl | DHZ 03/2012
Vorzeitiger Blasensprung

Das ideale Tokolytikum gibt es nicht

Immer muss die Wirksamkeit den Nebenwirkungen der Wehenhemmer gegenübergestellt und abgewogen werden. Der Amnioninfekt ist bei allen Therapiemöglichkeiten abzuwägen. Und bei nicht offi ziell für...
Von Prof. Dr. Sven Hildebrandt | DHZ 03/2012
Fehlerkultur in der Geburthilfe

Irren ist menschlich

Das Streben nach Perfektion ist eine konstruktive Kraft unserer Sozialkultur, die jedoch eine große Gefahr in sich birgt: die Verleugnung der Tatsache, dass jeder Mensch Fehler macht. Dies führt...
Von Anke L. Soumah | DHZ 03/2012
Hebammen und Doulas

Ein gemeinsames Ziel

Eine Geburt ohne Interventionen ist heute fast eine Seltenheit. Doulas möchten durch einen Eins-zu-eins-Beistand der Frau dafür sorgen, dass Eingriffe in den Geburtsprozess aufgrund von...

1. Lebensjahr

Von Silvia Höfer
Neue Empfehlungen zur Stilldauer Teil, 3

Auch im Westen nichts Neues

Gilt die Empfehlung der WHO, sechs Monate ausschließlich zu stillen, auch für eine wohlhabende Region wie Großbritannien? Eine Studie der Pädiaterin Dr. Mary Fewtrell und ihren Kollegen fand...

Wissenschaft & Forschung

Von Silvia Höfer

Globaler Blick auf Stillhemmnisse

Eine globale Studie mit 4.000 Müttern aus sieben Ländern weltweit analysiert die Gründe für ein frühes Zufüttern oder Abstillen. Finanziert wurde die Studie von der Firma Philips. Die...

Politik & Gesellschaft

Von Karen Roske
Reportage

Ein Landkreis kämpft für seine Geburtsklinik

Im niedersächsischen Landkreis Diepholz hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, um die letzte von vier Geburtshilfestationen doch noch zu erhalten. Zurzeit ist sie geschlossen – wegen Umbau,...
Von Jutta Ott-Gmelch

Schleichender Abbau von Grundrechten

Der Kommentar bezieht sich auf die Beiträge „Existenz vernichtet“ DHZ 12/2011, Seite 76ff. der Hebamme Mena Van Damme sowie „Verantwortung der Hebamme für den geburtsleitenden Arzt?“ des...

Aus- & Weiterbildung

Von Katja Baumgarten
25. Perinatalkongress in Berlin

“Psychosomatik ist kein Luxus”

Ein Bericht vom 25. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin, der vom 1. bis 3. Dezember 2011 – erneut gemeinsam von ÄrztInnen und Hebammen veranstaltet – in Berlin stattfand. Dieser...

Weltweit

Von Bernadette Ettl
Geburtshilfe in Sierra Leone

Evidenzbasierte Hebammengeburtshilfe

In einem der ärmsten Länder der Welt ist in der Geburtshilfe auch manches fortschrittlich wie etwa die Zurückhaltung in Bezug auf Eingriffe. Oft erleben die Frauen sehr viel weniger Interventionen...
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