Die Thüringer Linke-Fraktion hat auf die Gefahren von Altersarmut für Alleinerziehende aufmerksam gemacht und ein Gegensteuern gefordert. »Alleinerziehende sind häufiger von prekären Arbeitsmarktsituationen betroffen, sind häufiger in Teilzeit und sind mit einer geringeren Brutto-Altersrente konfrontiert, welche die Gefahr für Altersarmut wachsen lässt«, sagte die sozialpolitische Sprecherin der Thüringer Linke-Fraktion, Katja Maurer, in einer Mitteilung. Es brauche Maßnahmen für eine armutsfeste Rente für besonders benachteiligte Gruppen.
Zudem bekräftigte sie die Linke-Forderung nach einer Rentenversicherung, in die alle einzahlen, also auch Selbstständige und Beamte. Eine solche Versicherung für alle hatte jüngst auch Thüringens SPD-Chef Georg Maier befürwortet.
Mit Blick auf Alleinerziehende forderte Maurer ausreichend Betreuungsangebote und »eine Entlohnung der unbezahlten Sorgearbeit«. Erziehungs- und Pflegezeiten sollten ihrer Ansicht nach angerechnet werden.
Quelle: dpa, 24.12.2025 · DHZ
