Rheinland-Pfalz setzt den Ausbau hebammengeleiteter Kreißsäle und die Förderung von Hebammenzentralen fort. Foto: © Stephanie Eichler/adobe.stock.com

Rheinland‑Pfalz verlängert die Förderung seiner Hebammenzentralen bis Ende 2028 und stellt weitere Mittel für den Ausbau hebammengeleiteter Kreißsäle bereit. Das kündigte Gesundheitsminister Clemens Hoch an.

»Familien sollen sich überall in Rheinland‑Pfalz auf eine gute und verlässliche Geburtshilfe verlassen können. Dafür ist es unerlässlich, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um eine bedarfsgerechte Versorgung in allen Regionen des Landes zu gewährleisten«, sagte Hoch. Geburtshilfe sei ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Krankenhäuser mit Geburtshilfe können ab sofort erneut Förderanträge für die Einrichtung hebammengeleiteter Kreißsäle beim Gesundheitsministerium stellen.

Derzeit gibt es im Land fünf Hebammenzentralen sowie sechs geförderte hebammengeleitete Kreißsäle. Nach Angaben des Ministeriums tragen die Angebote dazu bei, den Zugang zur Hebammenversorgung zu verbessern und die Wahlmöglichkeiten von Frauen rund um die Geburt zu erweitern.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, 11.8.2026 · DHZ