Naturreiner Heilpflanzensaft aus Melisse Foto: © Esther Busch

Heilpflanzensäfte zählen phytochemisch zu den hochwertigsten pflanzlichen Präparaten, sind jedoch relativ wenig bekannt. Durch ihre natürliche Zusammensetzung, hohe Wirkstoffdichte und gute Verträglichkeit sind sie auch für Schwangere von Vorteil. Doch die Beratung erfordert Fachkenntnisse.

Die Phytotherapie hat unter Hebammen eine lange Tradition. Über Jahrhunderte haben sie das Wissen um die Anwendung von Heilpflanzen rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit weitergegeben und vertieft. Inzwischen jedoch herrscht zunehmend Unsicherheit bei der Empfehlung pflanzlicher Zubereitungen. Dabei eignet sich die Phytotherapie gerade in diesen sensiblen Lebensphasen besonders gut, da sie häufig besser verträglich ist als synthetische Arzneimittel (Nartey et al., 2007).

Vor allem bei leichten Beschwerden, zur adjuvanten Therapie, während der Rekonvaleszenz oder zur Rezidivprophylaxe können Heilpflanzen eine wertvolle therapeutische Unterstützung darstellen – auch während der Schwangerschaft (Schilcher, 2016). Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Darreichungsform für Schwangere gleichermaßen geeignet ist.

Ohne Alkohol und Hilfsstoffe

Eine besonders reine Anwendungsform stellen Heilpflanzensäfte dar, auch Frischpflanzensäfte genannt. Sie werden durch das schonende Pressen von frisch geernteten Pflanzen gewonnen. Dabei bleibt ein breites Spektrum pflanzlicher Inhaltsstoffe erhalten – sowohl wasserlösliche als auch schwer lösliche Substanzen.

Im Gegensatz zu getrockneten Teedrogen oder alkoholischen Auszügen bewahren Heilpflanzensäfte das natürliche Gleichgewicht aller wirksamen Bestandteile. Sie enthalten weder Alkohol noch weitere Hilfsstoffe und zählen phytochemisch zu den hochwertigsten pflanzlichen Präparaten, sind jedoch relativ wenig bekannt.

Heilpflanzensäfte können selbst hergestellt oder als pflanzliche Arzneimittel im Fachhandel bezogen werden – etwa in Apotheken, Reformhäusern oder Bioläden. Der Arzneimittelstatus bietet den Vorteil, dass Qualität und Sicherheit geprüft sind und umfassende Laboranalysen stattfinden. Zudem ist die Haltbarkeit auch im geöffneten Zustand länger: Selbst hergestellter Presssaft hält sich meist nur ein bis fünf Tage, während industriell hergestellter, durch Uperisation (kurzes, schonendes Erhitzen) haltbar gemachter Presssaft im Kühlschrank etwa 14 Tage aufbewahrt werden kann.

Die Standarddosis beträgt zwei- bis dreimal täglich 10 ml, idealerweise vor den Mahlzeiten. Aufgrund des intensiven, ursprünglichen Geschmacks kann es hilfreich sein, die Säfte mit Wasser, Tee, Fruchtsaft oder Smoothies zu mischen.

Notwendige Aufklärung

Obwohl viele Frauen pflanzliche Arzneimittel als »natürlich« und sicher empfinden, zeigen sich in der rechtlichen Bewertung häufig Einschränkungen. Auf den Packungen ist oft vermerkt, dass für Schwangerschaft und Stillzeit keine Empfehlung vorliege – ein standardisierter, juristisch notwendiger Hinweis, der jedoch häufig fälschlicherweise als Verbot interpretiert wird. Tatsächlich spiegelt er lediglich die unzureichende Studienlage wider. Aus ethischen Gründen sind klinische Studien an Schwangeren nicht durchführbar. Empfehlungen sollten sich daher an der Erfahrungsheilkunde, an pharmakologischen Grundlagen und wissenschaftlichen Datenbanken wie Embryotox, Herba ProMatre oder Lactmed orientieren.

Deshalb eignen sich vor allem Heilpflanzen mit geringem Nebenwirkungsrisiko, die auch bei Kindern zum Einsatz kommen (Struck, 2024). Eine fachkundige Aufklärung der Anwender:innen ist jedoch immer notwendig, um Unsicherheiten abzubauen und informierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Hohe Akzeptanz bei Schwangeren

Frischpflanzenpresssäfte gelten als besonders gut verträglich und weisen ein sehr geringes Nebenwirkungsprofil auf. Auch die Kombination mehrerer Heilpflanzensäfte ist möglich und bei komplexen Beschwerden therapeutisch sinnvoll – etwa bei gleichzeitig auftretenden Verdauungs- und Schlafstörungen. Ein besonderer Vorteil liegt in der natürlichen Zusammensetzung und der damit einhergehenden hohen Akzeptanz durch Schwangere. Viele Frauen schätzen die ganzheitliche Wirkung sowie die Sicherheit, keine bedenklichen Zusatzstoffe aufzunehmen, da weder Alkohol noch andere Hilfsstoffe enthalten sind.

Trotz der Zurückhaltung mancher Ärzt:innen oder Apotheker:innen gegenüber pflanzlichen Arzneimitteln besteht bei vielen Schwangeren und jungen Müttern der Wunsch nach einer möglichst natürlichen Therapieform. Dabei spielt die psychophysiologische Komponente – also die Verbindung von Naturheilmitteln mit Sicherheit, Natürlichkeit und emotionalem Wohlbefinden – eine entscheidende Rolle für Compliance und Therapieerfolg.

» Der Arzneimittelstatus bietet den Vorteil, dass Qualität und Sicherheit geprüft sind. «

Viele Einsatzgebiete

Heilpflanzensäfte lassen sich bei verschiedenen Beschwerden in Schwangerschaft und Stillzeit gezielt einsetzen.

Erkältungssymptome

Ein häufiges Anwendungsgebiet sind Erkältungssymptome. Hier bieten sich zum Beispiel Spitzwegerich, Thymian oder Salbei an.

  • Spitzwegerich (Plantago lanceolata) eignet sich aufgrund seiner reizlindernden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften besonders bei trockenem Husten oder einem beginnenden Infekt mit Heiserkeit.
  • Thymian (Thymus vulgaris) wirkt sekretlösend, bronchospasmolytisch und antibakteriell. Er eignet sich bei Erkältungen mit festsitzendem Schleim und lässt sich – im Tee und Honig gesüßt – auch gut bei Kindern einsetzen.
  • Salbei (Salvia officinalis) hilft bei Halsschmerzen durch Gurgeln und ist auch bei Zahnfleischentzündungen bewährt. Aufgrund seiner laktationshemmenden Wirkung sollte er in der Spätschwangerschaft und Stillzeit nicht mehr innerlich angewendet werden.

Magen-Darm-Beschwerden

Auch bei Magen-Darm-Beschwerden bieten Heilpflanzen wertvolle Unterstützung. Häufige Probleme während der Schwangerschaft sind Sodbrennen, Übelkeit oder Krämpfe.

  • Ingwer (Zingiber officinale) hat sich in der Behandlung von Übelkeit vielfach bewährt und kann in moderaten Mengen sicher angewendet werden. Die Einnahme erfolgt idealerweise vor den Mahlzeiten in kleinen Dosen, wobei insbesondere Ingwersaft magenberuhigend wirkt und den Brechreiz lindern kann. Zwar lässt sich frischer Ingwer auch direkt verzehren, jedoch sind bei Produkten aus dem Supermarkt der Gehalt an wirksamen Inhaltsstoffen und potenziell unerwünschten Substanzen sowie die exakte Dosierung nur schwer einzuschätzen. Zu beachten ist zudem, dass die enthaltenen Gingerole als scharf schmeckende Hauptwirkstoffe bei empfindlichem Magen gelegentlich Nebenwirkungen wie Sodbrennen oder Kopfschmerzen hervorrufen können.
  • Kartoffelsaft gilt bei Sodbrennen als natürlicher Säurepuffer und wird aufgrund langjähriger Erfahrungswerte auch bei Schwangeren erfolgreich angewendet. Aus der rohen Kartoffel gewonnen, wirkt er basisch sowie lindernd auf die Magenschleimhaut und liefert zudem wertvolle Mineralstoffe sowie Vitamine (Melzer et al., 2006). Vorsicht ist bei dem Pflanzenstoff Solanin geboten, der als Alkaloid toxisches Potenzial besitzt. Heilpflanzen-Presssäfte aus Kartoffeln (Solanum tuberosum) werden sorgfältig auf den Solaningehalt geprüft. Der Giftstoff bildet sich vermehrt bei unsachgemäßer Lagerung durch Lichteinwirkung oder an grünen Stellen der Knollen. Daher ist selbst hergestellter Kartoffelsaft, etwa durch Entsaften oder Reiben, nur eingeschränkt empfehlenswert. Ohne konsequente Kontrolle auf grüne oder beschädigte Stellen besteht die Gefahr, dass erhöhte Mengen an Solanin in den Saft übergehen. Zudem stellt die geringe mikrobiologische Stabilität ein weiteres Problem dar: Frisch gepresster Saft beginnt häufig bereits nach wenigen Stunden zu verderben und sollte daher umgehend verzehrt werden.
  • Melisse (Melissa officinalis) kann wirksam zur Linderung von Magenkrämpfen und Blähungen eingesetzt werden. Aufgrund ihrer krampflösenden, beruhigenden und entspannenden Eigenschaften zeigt sie bei verschiedensten Beschwerden eine positive Wirkung. Daher ist sie zusätzlich geeignet bei (morgendlicher) Übelkeit, Nervosität, Schlafstörungen oder auch Kopfschmerzen. Gerade bei somatischen Beschwerden während der Schwangerschaft erweist sich diese Heilpflanze als wertvolle Unterstützung. Sie entfaltet ihre Wirkung sowohl auf die glatte Muskulatur des Verdauungstrakts als auch auf das vegetative Nervensystem. Durch dieses ganzheitliche Wirkspektrum trägt Melisse zur inneren Ausgeglichenheit bei und fördert das emotionale Wohlbefinden.
  • Die Passionsblume (Passiflora incarnata) liefert einen beruhigenden und angstlösenden Heilpflanzensaft, der vor allem bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und stressbedingten Beschwerden eingesetzt wird. Er fördert einen erholsamen Schlaf, steigert die innere Gelassenheit und reduziert Reizbarkeit, macht tagsüber aber nicht müde.
  • Baldrian (Valeriana officinalis) ist besonders bei Einschlafstörungen und nervös bedingten Spannungszuständen geeignet. Seine schlaffördernde, entspannende und beruhigende Wirkung ist auch in der Schwangerschaft bewährt.
  • Hafer (Avena sativa) hat sich bei nervöser Erschöpfung und stressbedingten Belastungszuständen als wirksame Heilpflanze erwiesen. Aufgrund seiner tonisierenden, regenerationsfördernden und zugleich mild sedierenden Eigenschaften kann er zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit sowie zur Erhöhung der Stressresilienz beitragen. Auch im Wochenbett oder während der Rekonvaleszenz stellt Hafer eine sinnvolle therapeutische Option dar. Unerwünschte Nebenwirkungen sind bislang nicht bekannt.
  • Weißdorn (Crataegus spec.) zählt zu den pharmakologisch am besten untersuchten Heilpflanzen mit breiter therapeutischer Anwendung. Er besitzt kardiotonisierende Eigenschaften, wirkt regulierend auf Blutdruck und Herzrhythmus und stärkt die Kontraktionskraft des Herzmuskels. Insbesondere bei Schwangeren mit Kreislaufinstabilität – etwa bei sommerlicher Hitze – kann Weißdorn eine wertvolle Unterstützung bieten. In Kombination mit Mineralwasser und Apfelsaft lässt sich aus dem Presssaft ein wohltuender, vitalisierender Drink zubereiten.

Urogenitale Beschwerden

Zur unterstützenden Behandlung urogenitaler Beschwerden stehen mehrere bewährte Heilpflanzen zur Verfügung.

  • Brennnessel (Urtica dioica, Urtica urens) gehört zu den mild wirksamen, aquaretisch aktiven Arzneipflanzen, die sich auch in der Schwangerschaft zur Förderung der Harnwegsfunktion bewährt haben. Die Brennnessel ist reich an Mineralstoffen und eignet sich insbesondere zur Prophylaxe bei rezidivierenden Harnwegsinfekten.
  • Auch der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) zeigt eine durchspülende Wirkung auf die ableitenden Harnwege und trägt aufgrund seines hohen Gehalts an Kieselsäure zur Stärkung des Bindegewebes bei.
  • Birkenblätter (Betula pendula Roth, Betula pubescens Ehrhart) ergänzen das Spektrum mit harntreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften.

Die Anwendung dieser drei Heilpflanzensäfte sollte nicht kontinuierlich, sondern im wöchentlichen Wechsel erfolgen, um einer möglichen Kumulation von Wirkstoffen vorzubeugen. Besonders zu Beginn empfiehlt sich eine Einnahme bis zum Nachmittag, um nächtlichen Harndrang und damit verbundene Schlafunterbrechungen zu vermeiden. Bei akuten Harnwegsinfekten ist jedoch Vorsicht geboten: Pflanzliche Arzneimittel allein bieten keinen verlässlichen Schutz vor einer aufsteigenden Infektion. In solchen Fällen kann eine antibiotische Therapie indiziert und medizinisch notwendig sein.

  • Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) zählt ebenso zu den harntreibenden Heilpflanzen und verfügt zudem über ein breites Wirkungsspektrum. Er wirkt verdauungsfördernd, unterstützt den Gallenfluss sowie die Fettverdauung und besitzt darüber hinaus spasmolytische, diuretische und durchspülende Eigenschaften. Dadurch kann der Stoffwechsel während der Schwangerschaft angeregt werden, wobei die enthaltenen Wirkstoffe sowohl bei Völlegefühl als auch zur Appetitanregung hilfreich sind. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkstoffe eignet er sich gut zur Anwendung nach einer Gestose. Im wöchentlichen Wechsel mit Brennnessel, Ackerschachtelhalm und Birke eingesetzt, fördert er die Regeneration zentraler Stoffwechselprozesse und stärkt sanft die geschwächte Nierenfunktion. Voraussetzung für die Anwendung ist jedoch, dass die Stillzeit beendet ist.

Ödeme

Bei Ödemen sollten harntreibende Heilpflanzen nur eingeschränkt und zeitlich begrenzt zur Anwendung kommen. Aufgrund des gesteigerten onkotischen Drucks sowie des erhöhten Proteinbedarfs im Verlauf der Schwangerschaft ist eine Ernährungsberatung zur Sicherstellung einer eiweißreichen, vollwertigen Kost empfehlenswert, um einem Proteinmangel vorzubeugen.

Persistieren die Ödeme nach der Geburt, ist insbesondere während der Stillzeit eine zurückhaltende Anwendung diuretisch wirksamer Heilpflanzen angezeigt. In diesem Zusammenhang sollte die Gewichtsentwicklung des gestillten Kindes engmaschig beobachtet werden. Ergänzend können Kneippsche Wasseranwendungen sinnvoll sein – nicht nur zur Ödemreduktion, sondern auch unterstützend bei Kreislaufbeschwerden, funktionellen Magen-Darm- oder Schlafstörungen.

Die Dosis macht das Gift

Gleichzeitig ist zu betonen, dass bestimmte pflanzliche Wirkstoffe kontraindiziert sein können – je nach Art, Dosierung und Einnahmedauer. Vorsicht ist zum Beispiel bei Wermut (Artemisia absinthium), Rosmarin (Rosmarinus officinalis) und Salbei (Salvia officinalis) geboten, da sie in höheren Dosen innerlich angewendet toxisch, abortiv oder laktationshemmend wirken können. Hier gilt das Prinzip, das schon Paracelsus formulierte: »Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.« Daher ist bei der Anwendung von Heilpflanzenzubereitungen stets die Dosierung sorgfältig zu wählen, um ein optimales Nutzen-Risiko-Verhältnis zu gewährleisten.

Bei der Beratung zur Phytotherapie stehen wir häufig vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere im »Off-Label-Use«. Über viele Kulturen und Jahrhunderte hinweg war der Einsatz von Heilpflanzen während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit selbstverständlich und tief verwurzelt. Heutzutage jedoch wird dieses traditionelle Wissen durch fehlende wissenschaftliche Studien, zunehmende Unkenntnis und das gestiegene Sicherheitsbedürfnis verdrängt. Es ist daher wichtig, dieses wertvolle Erfahrungswissen zu bewahren und zugleich weiterzuentwickeln.

 

Zitiervorlage
Busch, E. (2025). Phytotherapie mit Heilpflanzensäften: Frisch geerntet, schonend gepresst. Deutsche Hebammen Zeitschrift, 77 (10), 28–32.
Literatur
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Bäumler, S. (2021). Heilpflanzenpraxis heute. ELSEVIER, Urban & Fischer.

Blaschek (2016). Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Ell-Beiser, H. (2019). Naturheilkunde für Frauen. Ulmer Verlag.

Emmrich, P. (2020). Heilpflanzensäfte. GU Verlag.

Falch, B. (2010). Kompendium Phytotherapie in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Phyto­cura.

Gardner, Z., McGuffin, M. (2013). Botanical Saftety Handbook. AHPA.

National Institute of Child Health and Human Development. (2006). Drugs and Lactation Database (LactMed®). NCBI Bookshelf. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK501922/

Melzer, J. et al. (2006). Wirksamkeit von frisch gepresstem Kartoffelsaft bei funktionellen Magenbeschwerden – eine Pilotstudie. Universitätsklinik Freiburg. In: ZFA – Zeitschrift für Allgemeinmedizin. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2005.03.005

Nartey, L. et al. (2007). Matched-pair study showed higher quality of placebo-controlled trials in Western phytotherapy than conventional medicine. J. Clin. Epidemiol. 60:787–94. https://doi.org/10.1016/j.jclinepi.2006.11.018

Schaefer, C., Spielmann, H., Vetter, K., Weber-Schöndorfer, C. (2011). Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit. Urban & Fischer.

Schilcher, H. (2016). Leitfaden Phytotherapie. ELSEVIER, Urban & Fischer.

Sticher, O., Heilmann, J., Zündorf, I. (2015). Hänsel/Sticher – Pharmakognosie Phytopharmazie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Struck, D. (2024). Phytotherapie in der Schwangerschaft. gyn, 29(4), Sonderdruck. Omnimed Verlag.

Links
Apilam. You can save breastfeeding. e-lactancia.org. https://www.e-lactancia.org/

Arzneipflanzenlexikon. Kooperation Phytopharmaka. https://arzneipflanzenlexikon.info/

European Union monographs and list entries. European Medicines Agency (EMA). (2016, March 9). https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory-overview/herbal-medicinal-products/european-union-monographs-list-entries

Embryotox: https://embryotox.de/

Herba pro matre – Datenbank: http://www.phytocura.ch/Phytocura/Datenbank.html

MotherToBaby: https://mothertobaby.org/