»Ob konventionelle oder komplementär-integrative Methoden: Wissen und Fachkompetenz sind Voraussetzung.«
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Seit 2024 sprechen Fachleute auf dem Gebiet der Naturheilkunde nicht mehr von »Alternativer Medizin«, sondern von der »Traditional, Complementary and Integrative Medicine« (TCIM). Nicht mehr das eine oder das andere, sondern der Blick auf das sich Ergänzende sei gefragt. Erste Studien liefern Belege – jedoch nicht für Schwangerschaft und Stillzeit.
»Wer die Kunde der Natur und somit die Pflanzen kennt, diese achtet und nutzt, wird Hilfe oder gar Heilung erleben.« Solche und ähnliche Botschaften ziehen sich durch die letzten Jahrhunderte, wie zum Beispiel im Lehrbuch »Die praktische Geburtshilfe« aus dem Jahr 1887 oder im »Goldenen Frauenbuch – Die Frau als Hausärztin« von 1901. Neben der Wissensvermittlung über Anatomie und Pathologie sowie zu einer gesunden Lebensweise durch gesunde Frischkosternährung mit Gemüse und Kräutern aus dem Garten finden sich ausführliche Angaben zur Nutzung und Heilwirkung von Pflanzen.
Interessant auch die Aussagen, dass alle Menschen Wissen besitzen sollten über die Möglichkeit des Selbstheilens mit Pflanzen, Homöopathie, Kneippscher Hydrotherapie. Es finden sich Berichte über Errungenschaften der Wissenschaft, aber auch über noch fehlende detaillierte Erkenntnisse. Neben anatomischen Abbildungen gibt es großartige Zeichnungen von Pflanzen sowie vom korrekten Anlegen eines Wickels, Hinweise auf Waschungen und Einreibungen und nicht zuletzt auf giftige Pflanzen.
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