Geburtshaus-Team auf dem Balkon der Maternité Alpine Fotos: © Maternité Alpine/Marianne Haueter

Im Berner Oberland haben bäuerliche und bürgerliche Genossenschaften Tradition. Ein Geburtshaus in genossenschaftlicher Selbstverwaltung ist allerdings neu – die Bevölkerung der Bergregion hat sich die wohnortnahe Geburtshilfe in dieser Form erkämpft. Eine der ehemaligen Leiterinnen berichtet von der Gründung und der erfolgreichen Arbeit der »Maternité Alpine«: Nach sechs Jahren fällt die Bilanz gut aus, vor allem für die Familien, die Hebammen und die Umwelt.

Nachhaltigkeit wird als Prinzip verstanden, das die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne dabei das Leben zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen. Aus dieser Perspektive hat das Geburtshaus Maternité Alpine einiges vorzuweisen. Zuerst aber zur Entstehungsgeschichte: Seit 20 Jahren werden in der Schweiz Regionalspitäler und Geburtshilfeabteilungen wegen fehlender Rentabilität geschlossen. Jede Schließung wurde mit fragwürdigen Qualitäts-, Kosten- und Sparargumenten begründet (siehe auch DHZ 6/2016, Seite 73ff.).

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