Sozial- und Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) hat schwangeren Frauen und deren Partner:innen empfohlen, die Angebote der über 40 Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen im Land zu nutzen. Die Informations- und Hilfsangebote umfassten alle Fragen der Sexualität, Familienplanung sowie Schwangerschaft und Geburt.
»Die Beratungsstellen öffnen aber auch Türen für weiterführende finanzielle und soziale Unterstützung, wenn es erforderlich ist, und sind so ein wichtiger Akteur im Hilfenetz für Familien, die neben den üblichen Herausforderungen mit weiteren Belastungen konfrontiert sind«, sagte Drese im Rahmen ihrer Sommertour nach einem Besuch der Beratungsstelle Kühlungsborn, die sich in Trägerschaft des katholischen Verbandes donum vitae (Geschenk des Lebens) befindet.
Der Weg zu den Beratungsstellen führe häufig über Frauenärzt:innen, Hebammen oder Fachkräfte der Jugendhilfe. Überdies seien die Wohnortnähe einschließlich einer guten öffentlichen Verkehrsanbindung und die Art und der Umfang des Beratungsangebotes relevante Prüfsteine, so Drese.
Quelle: dpa, 6.8.2025 · DHZ
