Adeline Favre begleitete vermutlich rund 8.000 Geburten in ihrem Berufsleben. Sie ging in Genf zur Hebammenschule und brachte neues Wissen in das Tal im Wallis, wo sie tätig war. 

Quelle: Les Archives de l’Etat Valais – Les Archives de l‘Etat Valais, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=97979734

Die Walliserin Adeline Favre war im frühen 20. Jahrhundert die erste diplomierte Hebamme in ihrem Heimattal. Sie war eine starke Frau, die für Aufklärung und Prävention kämpfte und damit bei der katholischen Kirche aneckte.

Heute leben die Bewohner:innen im Schweizer Tal Val d‘Anniviers in erster Linie vom Wintertourismus. Das war zu Lebzeiten der Hebamme Adeline Favre im beginnenden 20. Jahrhundert noch ganz anders. Das Val d‘Anniviers (früher auch auf Deutsch Eifischtal genannt) ist ein südliches Seitental des Rhonetals im französischen Teil des schweizerischen Kantons Wallis/Valais. Von der Stadt Siders/Sierre aus gelangen Reisende ins ansteigende Tal, das aus sechs Dörfern besteht.

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