Erika Pichler verstarb am 3. November 2025. Sie hinterlässt ihr vielfältiges Wissen, das sie Hebammen verschiedener Generationen mit auf den Weg geben konnte.
Foto: © Privat: https://erika-pichler-03.jimdoweb.com/
Erika Pichler hat eine ganze Generation von Hebammen geprägt. Ihr Weitblick und ihr Sinn für das Wesentliche im Wandel der Zeiten haben die Hebammenarbeit nachhaltig beeinflusst. Vor allem die Etablierung der freiberuflichen Hebammenarbeit und die Herstellung sowie den Gebrauch von Blütenessenzen haben wir ihr zu verdanken.
Als wir im November 1980 unsere Hebammenausbildung in Berlin antraten, waren wir froh, überhaupt zwei der damals sehr begehrten Ausbildungsplätze bekommen zu haben. Wie glücklich wir uns schätzen können, dass Erika Pichler uns durch diese – damals noch zweijährige – Ausbildung begleitet hat, war uns noch nicht bewusst. Für uns 20 junge Frauen, die sie ausgewählt hatte, war sie weit mehr als nur eine Lehrhebamme.
Erika Pichler kam mit umfangreicher Berufserfahrung nach Berlin. Geboren 1940 in Klagenfurt, ging die Österreicherin zunächst nach München, um Wochenpflegerin zu werden – später wurde sie auch Hebamme. Nach langjähriger Erfahrung ging sie für die Weiterbildung zur »Lehrerin für Pflegeberufe und Entbindungspflege« nach Frankfurt am Main und im Anschluss direkt an die neu gegründete »Hebammenlehranstalt am Martin-Luther-Krankenhaus« in West-Berlin.
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