In der Muttermilch finden sich das Hormon Melatonin und dessen Vorstufe Tryptophan, im Buchstabencode der Aminosäuren mit W bezeichnet. Beide fördern den zirkadianen Rhythmus des Säuglings und unterstützen damit den nächtlichen Schlaf. Melatonin fördert zudem das Wachstum der Bifidobakterien im Darm.

Illustration: © Birgit Heimbach

Muttermilch ist mehr als eine Nährstoffquelle. Ihre dynamisch wechselnde Zusammensetzung an bioaktiven Komponenten macht sie zu einem fein abgestimmten, tageszeitabhängigen Signalsystem.

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