Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach setzt sich dafür ein, dass die Frauengesundheit gestärkt wird. Gerlach betonte anlässlich ihrer Teilnahme an der Veranstaltung »Frauen und Gesundheit« des Deutschen Juristinnenbundes (djb), Landesverband Bayern, und des Bayerischen Landesfrauenrats im Presseclub München: »Mit unserem Schwerpunktthema ›Frauen – sichtbar und gesund‹ konnten wir 2024/2025 bereits viel Aufmerksamkeit für die Frauengesundheit schaffen. Konkrete Themen waren zum Beispiel frauenspezifische Vorsorgeuntersuchungen und die Wechseljahre. Aber wir sind noch nicht am Ziel! Denn es besteht weiterhin Forschungs- und Aufklärungsbedarf mit Blick auf die Frauengesundheit. Und es ist mir ein besonderes Anliegen, die Gesundheitskompetenz von Frauen zu stärken.«
Die Ministerin unterstrich, dass sich Bayern dafür einsetze, dass das Wissen über geschlechterspezifische Unterschiede in der ärztlichen Ausbildung und in der Ausbildung der Gesundheitsberufe stärker verankert wird. Außerdem betonte sie die Wichtigkeit von Frauengesundheit im Koalitionsvertrag: »Und auf Bundesebene wurde die Förderung der Frauengesundheit im Koalitionsvertrag festgeschrieben – ein wichtiger Schritt!«
Gerlach erläuterte, dass es Erkrankungen gebe, die ausschließlich Frauen beträfen, beispielsweise Endometriose oder Gebärmutterhalskrebs. Hinzu komme, dass Frauen in klinischen Studien als Probandinnen lange Zeit unterrepräsentiert waren. »Diskussionsrunden wie die heutige tragen dazu bei, das Thema Frauengesundheit in alle Gesellschaftsbereiche zu tragen. Denn nur gemeinsam können wir den Gender Health Gap verkleinern und die Gesundheits-Chancen für alle verbessern.«
Weitere Informationen rund um das Thema Frauengesundheit stehen auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Gesundheitsministerium, 20.1.2026 · DHZ
