Die Unimedizin Greifswald ruft dringend zu Muttermilch-Spenden auf. Die Vorräte seien fast aufgebraucht und es werde momentan kaum gespendet, hieß es in einer Mitteilung.

Wenn die Milch der eigenen Mutter nicht ausreiche und es auch nicht genügend Vorräte gebe, könne die Versorgung der Babys nicht gesichert werden, sagte der Leiter der Abteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Matthias Heckmann.

Spenden werden laut Unimedizin nur von Müttern aus Greifswald und der nahen Umgebung angenommen. Die Spender:innen müssten pro Tag mehr als 200 Milliliter Milch im Überschuss und noch genug für ihr eigenes Baby haben. Zudem müssen sie gesund sein und dürfen keine relevanten Medikamente einnehmen. Vor der ersten Spende würden die Mütter daher medizinisch untersucht. Die Milch werde im Labor auf Bakterien und Viren geprüft.

Quelle: dpa, 17.2.2026 · DHZ