Besonders in ländlichen Regionen soll der Tele-Neugeborenen-Notarzt-Dienst die Versorgung verbessern. Foto: © New Africa/stock.adobe.com
Die »virtuelle Kinderklinik Bayern« wird um den Tele-Neugeborenen-Notarzt-Dienst erweitert. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit rund 658.000 €.
Die »virtuelle Kinderklinik« wurde im Jahr 2024 eingerichtet, um mit Hilfe eines Belegungsmanagements freie Kapazitäten in der Pädiatrie besser zu erfassen. Am 1. Oktober 2025 erfolgte nun die Erweiterung um den Fachbereich der Neonatologie durch den Tele-Neugeborenen-Notarzt-Dienst (TeleNNAD). Der TeleNNAD ist ein telemedizinisches Netzwerk in Bayern, das rund um die Uhr Unterstützung bietet, und dafür sorgt, dass in Notfällen schnell und fachkundig medizinische Hilfe für Neugeborene bereitgestellt wird.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat am 16. Oktober anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Einführung des TeleNNAD betont: »Durch den Aufbau dieses umfassenden Netzwerks wird gewährleistet, dass rund um die Uhr Unterstützung verfügbar ist. Denn spezialisierte Intensivmediziner können so Geburtskliniken unterstützen, die keine eigenen Kinderärzte vor Ort haben. Das Projekt kann damit insbesondere in ländlichen Regionen die geburtshilfliche Versorgung qualitativ verbessern und leistet einen zukunftsweisenden Beitrag in der digitalen Gesundheitsversorgung.«
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, 16.10.25 · DHZ
