Gerade Kinder mit angeborenen Stoffwechselstörungen profitieren von den Eigenschaften der Muttermilch und sollten so altersentsprechend wie möglich ernährt werden. Wie für alle Säuglinge gilt auch für diese Kinder die Empfehlung der WHO, für ein optimales Gedeihen in den ersten sechs Lebensmonaten mit Muttermilch ernährt zu werden. Wie kann Stillen altersentsprechend eingesetzt und unterstützt werden?
Alle Kinder mit angeborenen Stoffwechselstörungen können gestillt beziehungsweise zumindest teilweise mit Muttermilch ernährt werden. Über die Menge an Muttermilch, die gegeben werden kann, entscheidet die zugrundeliegende Stoffwechselstörung. Einzige Ausnahme ist die klassische Galaktosämie – ein Mangel beim Enzym Galaktose-Uridyl-Transferase –, bei der Stillen beziehungsweise die Ernährung mit Muttermilch nicht möglich ist.
Jetzt weiterlesen mit DHZ+
1,- Euro für 4 Wochen
- freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
- inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
- Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
- jederzeit kündbar
