Das Befragen nach subjektivem Schmerzempfinden bei einer Geburtsverletzung hilft, etwaige Infektionen zu diagnostizieren. Illustration: © Yanka/stock.adobe.com

Dammrisse zählen zu den häufigsten postpartalen Verletzungen. Infiziert sich ein Dammriss im Wochenbett, kann dies die Heilung erheblich verzögern und zu Folgekomplikationen führen. Infektionen können kurzfristig zu Schmerzen, eingeschränkter Mobilität und psychischer Belastung sowie langfristig zu Dyspareunie und Inkontinenz führen. Infektionsraten von Dammrissen werden aufgrund fehlender standardisierter Diagnosekriterien international uneinheitlich berichtet und variieren zwischen 0,1 % bis 23,6 %. Bislang fehlen Daten zur subjektiven Schmerzwahrnehmung und ärztlich bestätigten Infektionen. Kürzlich adressierte eine Studie aus Schweden hierzu mögliche Zusammenhänge (Sonnichsen et al. 2026).

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