Solo-Mütter leiden vor und nach der Geburt unter psychosozialen Belastungen, die Angststörungen oder Depressionen auslösen können. Foto: © nataliaderiabina/stock.adobe.com

Frauen ohne Partner können sich in Schweden für eine assistierte Befruchtung entscheiden, ohne den Samenspender zu kennen. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können für eine In-Vitro Fertilisation (IVF) das Sperma des Mannes verwenden. Wie erleben Solo-Mütter im Vergleich zu Frauen in Partnerschaften nach einer IVF ihre Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett? Hierzu wurde in Schweden kürzlich eine prospektive Studie durchgeführt.

Eingeschlossen wurden 7.590 Frauen, von denen 7.295 eine IVF und 296 eine assistierte Befruchtung ohne Partner hatten. Die Daten stammten aus verschiedenen bevölkerungsbasierten schwedischen Datenbanken und berücksichtigten Geburten zwischen 2007 und 2014. Evaluiert wurden geburtshilfliche und neonatale Komplikationen sowie die psychische Gesundheit der Mütter im Zeitraum drei Jahre vor und drei Jahre nach der Geburt des Kindes.

Jetzt weiterlesen mit DHZ+

dhz-badge 1,- Euro für 4 Wochen

  • freier Zugriff auf alle DHZ+-Artikel auf staudeverlag.de/dhz
  • inkl. aller ePaper-Ausgaben der DHZ und der Elterninfos
  • Zugriff auf das DHZ-Archiv auf dhz.de
  • jederzeit kündbar