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Frauen mit Kinderwunsch sollten Impfserien oder Auffrischimpfungen vor der Schwangerschaft abschließen. In der Schwangerschaft können Totimpfstoffe grundsätzlich verabreicht werden, Lebendimpfstoffe mit abgeschwächten, vermehrungsfähigen Erregern sind kontraindiziert. In der Stillzeit besteht nur eine Kontraindikation gegen die Gelbfieber-Impfung.
Impfungen stellen eine der erfolgreichsten medizinischen Maßnahmen in den letzten zweihundert Jahren dar. Der Rückgang vieler Erkrankungen wie Tetanus, Diphtherie und Masern wird mit der Einführung der Impfungen assoziiert. Gerade Schwangere, Neugeborene und junge Säuglinge sind oftmals besonders schwer von Infektionserkrankungen betroffen und erleiden tödliche Verläufe oder Folgeschäden. Durch Impfungen vor und während der Schwangerschaft kann ein Schutz gegen impfpräventable Infektionserkrankungen erreicht werden. Dabei ist eine evidenzbasierte Risiko-Nutzen-Darstellung wichtig, die auch die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende beleuchtet (RKI, 2023).
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