Mit der Akademisierung entstehen immer mehr Institute für Hebammenwissenschaft als eigenständige Einheiten von Universitäten oder Fakultäten. Illustration: © sdecoret/stock.adobe.com
In der Hebammenwissenschaft geht es nicht nur darum, wie Forschungsergebnisse ihren Weg in die Praxis finden, sondern auch darum, wie aus der Praxis überhaupt Forschungsanliegen abgeleitet werden – denn das ist der erste Schritt. Das Projekt »Handlungs- und Entscheidungskompetenz Digital Stärken« am Institut für Hebammenwissenschaft an der Charité Universitätsmedizin Berlin zeigt diesen Weg besonders anschaulich.
Die Hebammenforschung widmet sich der systematischen Erforschung sämtlicher Aspekte unseres Berufsfeldes. Jede Forschungsarbeit basiert auf der beruflichen Praxis von Hebammen und thematisiert auftretende Probleme oder offene Fragestellungen. Diese können die Betreuung von Frauen und ihren Bezugspersonen betreffen oder die strukturelle Umgebung, in der Hebammen arbeiten (Ayerle & Mattern, 2017). Sobald ein Problem oder eine Frage identifiziert ist, beginnt der Forschungsprozess. Idealerweise führt dieser zur Lösung des Problems oder zur Beantwortung der Frage, was dann in die Praxis zurückfließt (Weigl, 2016).
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