Abbildung 1: Klassisches Bild einer Aplasia cutis congenita vertex beim Neugeborenen mit partiell sichtbarem Sinus sagittalis superior und einzelnen dermalen Inseln innerhalb des Defektes Abbildungen: © Klinik für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg
Die Aplasia cutis congenita kommt zwar nur selten vor, kann junge Eltern aber sehr verunsichern. Hebammen sollten diese offenen Wunden am Kopf eines Neugeborenen richtig deuten und kompetent behandeln können. Eine Übersicht zum Krankheitsbild und zu Wie HebammenTherapien.
Bei der Aplasia cutis congenita (ACC) handelt es sich um einen Hautdefekt, der meist am Kopf im Bereich des Scheitels auftritt (Frieden, 1986). Daher wird sie auch als Aplasia cutis verticis congenita (ACCV) bezeichnet. Der Defekt ist bereits bei Geburt ersichtlich, kann unterschiedlich groß sein und alle Hautschichten betreffen. Die runden oder ovalen Hautdefekte sind meist gut abgegrenzt und können einzeln oder multipel auftreten, beispielsweise am Scheitel. Die Aplasia cutis congenita kann sich im Bereich des Kopfes auch als durchgehender Defekt von Kopfhaut, Schädelknochen und Dura manifestieren.
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