Es liegt keine Evidenz vor, dass Paracetamol das kindliche Risiko neurologischer ASS, ADHS oder weiterer kindlicher intellektueller Einschränkungen verursach, wenn es in der Schwangerschaft eingenommen wird. Foto: © Ralf/stock.adobe.com

Paracetamol zählt zu den am häufigsten eingesetzten Schmerzmitteln während einer Schwangerschaft und wirkt zudem fiebersenkend. Paracetamol wird jedoch trotz jahrzehntelanger positiver Erfahrungswerte kontrovers diskutiert: Treten nach einer Einnahme während der Schwangerschaft möglicherweise langfristige negative Folgen für das Kind auf? Konkret: Besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen einer pränatalen Einnahme von Acetaminophen (Paracetamol) und einem erhöhten Risiko von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) oder weiteren kindlichen intellektuellen Einschränkungen? Zur Klärung der Evidenzlage wurde eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse durchgeführt, die im Januar 2026 in der Fachzeitschrift The Lancet Obstetrics, Gynaecology and Women´s Health veröffentlicht wurde.

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