Das Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen begrüßt den politischen Beschluss, der erstmals ermöglicht, finanzielle Mittel für konkrete Projekte im Landeshaushalt zu verankern. Damit wird ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Versorgung von Müttern und Kindern rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett eingeleitet.

Sprecherin Veronika Bujny betont, dass der Beschluss Planungssicherheit für künftige Projekte schafft. Das Aktionsbündnis besteht seit 2017 und vereint Verbände, Hochschulen und Initiativen, die sich seit Jahren für eine bessere Versorgung rund um die Geburt einsetzen. Seine Expertise wurde regelmäßig in politische Prozesse eingebracht, unter anderem bei einem Runden Tisch im Gesundheitsministerium. Viele fachliche Impulse stammen von Ehrenamtlichen, die sich kontinuierlich für strukturelle Verbesserungen engagieren.

Mit dem aktuellen Entschließungsantrag »Gute Geburt« ergibt sich die Möglichkeit, bisherige Arbeit in konkrete Maßnahmen zu überführen. Hilke Schauland, Vorsitzende des Hebammenverbands Niedersachsen, fordert eine hinreichende finanzielle Ausstattung, damit geplante Schritte nicht am Doppelhaushalt scheitern.

Das Aktionsbündnis bewertet den Beschluss als wichtiges Signal für mehr politische Aufmerksamkeit für die Gesundheit von Müttern und Kindern rund um die Geburt.

 

Quelle: Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt, 9.3.2026 · DHZ