Studiengangsleiterin Prof. Dr. Franziska Rosenlöcher (l.) erläutert der Gesudheitsministerin Britta Müller die Qualitäten eines Skillslab. Foto: © BTU, Ralf Schuster
Sozial- und Gesundheitsministerin Britta Müller hat die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) besucht und sich dort insbesondere über die Studiengänge Pflegewissenschaft und Hebammenwissenschaft sowie über die Forschung im Gesundheitsbereich informiert. Am 31. Juli 2025 hatten die BTU Cottbus-Senftenberg und die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um gemeinsam den Wissenschafts- und Forschungsstandort Cottbus auszubauen.
Ministerin Britta Müller: »Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Pflege- und Gesundheitswesen ist groß. Die BTU Cottbus-Senftenberg bietet sehr gute akademische Ausbildungsbedingungen. Sie ist bekannt für ihre hervorragende Betreuung der Studierenden, für die moderne Ausstattung und für eine gute Lernatmosphäre. Und die Kooperation mit der ersten staatlichen Universitätsmedizin in Brandenburg ist ein starkes Zeichen für unsere Gesundheitsversorgung. Von dieser strategischen Partnerschaft zur Förderung von Forschung, Lehre und Infrastruktur profitieren alle Regionen in Brandenburg. Denn ein entscheidender Schlüssel für die Fachkräftesicherung sind gute Ausbildungsbedingungen. Und die haben wir. […]«
Hebammenwissenschaft an der BTU
Seit dem Wintersemester 2021/2022 existiert auch der Studiengang Hebammenwissenschaft an der BTU. Nach dem Ende der beruflichen Ausbildung auf diesem Gebiet, bestand die Notwendigkeit, einen Studiengang in Brandenburg aufzubauen. Im Frühjahr 2025 wurden an der BTU die ersten Absolventinnen des Bachelorstudiengangs Hebammenwissenschaft im Land Brandenburg feierlich verabschiedet, damit sie als Fachkräfte mit akademischer Ausbildung ihre vielfältigen Aufgaben auf dem Gebiet der Geburtshilfe wahrnehmen können.
Studierende im Studiengang Hebammenwissenschaft erhalten ebenfalls eine Ausbildungsvergütung. Neu hinzugekommen ist die Nachqualifizierungsmöglichkeit für altrechtlich ausgebildete Hebammen mit Start zum Wintersemester 2025/2026. So können nunmehr auch Hebammen, die ihre Ausbildung absolviert haben, in individueller, verkürzter Weise eine Nachqualifizierung als Bachelor im Studiengang Hebammenwissenschaft an der BTU erhalten.
Enge Kooperation
Alle Bachelorstudiengänge am Institut für Gesundheit, neben den Studiengängen Pflege- und Hebammenwissenschaft auch der Studiengang Therapiewissenschaften, wirken eng mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern im Land Brandenburg und in weiteren Bundesländern zusammen. Studierende haben die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und Gelerntes aus dem Studium anzuwenden und zu festigen. So wird ein zielgerichtetes und praxisnahes Studium mit bestmöglicher Vorbereitung auf die Berufspraxis realisiert.
Weitere Informationen zu den Studiengängen und dem Institut für Gesundheit an der BTU Cottbus-Senftenberg:
- https://www.b-tu.de/pflegewissenschaft-bs-fh/
- https://www.b-tu.de/hebammenwissenschaft-bs
- https://www.b-tu.de/institut-gesundheit
Quelle: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, 18.8.2025 · DHZ
